
Photo by Aleksi Räisä on Unsplash
Südwestpfalz – Einer offenbar unseriösen Online-Plattform für den Handel mit Krypto-Währungen ist ein Mann aus der Südwestpfalz aufgesessen.
Wie der 51-Jährige jetzt bei der Polizei anzeigte, hatte er über einen Zeitraum von mehreren Wochen immer wieder über die Handelsplattform in Bitcoins investiert – insgesamt ein sechsstelliger Euro-Betrag. Ihm wurde versprochen, dass die erworbenen Bitcoins durch automatisierten Handel ihren Wert steigern würden.
Als der 51-Jährige eine erste Auszahlung beantragte, wurde er von den Betreibern der Plattform aufgefordert, zunächst weiteres Geld einzuzahlen, damit ihm sein vermeintlicher Gewinn ausbezahlt werden könne. Obwohl der Mann den Anweisungen folgte, erhielt er bis heute keine Auszahlung. Er entschloss sich deshalb, wegen Betrugsverdachts bei der Polizei Anzeige zu erstatten.
Ersten Ermittlungen zufolge ist davon auszugehen, dass mit dem investierten Geld zu keinem Zeitpunkt ein Handel stattgefunden hat, sondern dass die Plattform-Betreiber das Geld auf private Konten transferierten. Die weiteren Ermittlungen laufen.
Die Empfehlung der Polizei: Beim Onlinehandel mit Krypto-Währungen ist Vorsicht geboten, denn es existieren zahlreiche unseriöse Plattformen. Insbesondere bei Anbietern, die hohe Gewinne in kurzer Zeit versprechen, sollten die Alarmglocken schrillen. Es kursiert auch sehr viel (gefälschte) Werbung – insbesondere in den Sozialen Medien – die mit den Fotos von Prominenten vorgaukelt, dass bekannte Stars das Angebot genutzt hätten und dadurch „noch reicher“ geworden seien. „Auch hier gilt: Bleiben Sie misstrauisch“, so die Polizei.
Das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz haben Informationen und Tipps zusammengestellt, wie man unseriöse Geschäftemacher erkennen kann: https://s.rlp.de/B2PcY |cri
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