Frankfurt/Main – Die Krise in Griechenland hat den DAX abstürzen lassen: Die Börse in Frankfurt verzeichnete nach dem Handelsstart am Montag zunächst kräftige Kursverluste und fiel zeitweise um über 500 Zähler.
Kurz vor 09:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 11.027,45 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von über vier Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.
Der deutsche Leitindex gab damit binnen Minuten die Kursgewinne aus der gesamten Vorwoche ab, in der der DAX-Kurs durch die Hoffnung auf eine Einigung im Schuldenstreit mit Athen nach oben getrieben wurde. Auch in anderen Erdteilen zogen die Sorgen vor einer griechischen Staatspleite und vor einem Euro-Ausstieg Athens die Börsen ins Minus.
Die Börse in Sydney verlor 2,2 Prozent, der Nikkei 2,9 Prozent. In Griechenland hat die Börse am Montag geschlossen, ebenso wie alle Banken.
Die Höhe von Bargeldabhebungen an Geldautomaten wurde auf 60 Euro begrenzt. Die Anleger an den Bond
märkten flüchteten sich derweil in deutsche Staatsanleihen: Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen ging von 0,91 Prozent am Freitag auf zwischenzeitlich 0,79 Prozent zurück.
Deutlich höhere Zinsen müssen hingegen Italien und Spanien zahlen: Die Rendite der zehnjährigen italienischen Staatsanleihen sprang von 2,15 Prozent am Freitag auf 2,51 Prozent nach oben. Die Verzinsung der spanischen Anleihen erhöhte sich auf 2,48 Prozent nach 2,12 Prozent am Freitag. Die Renditen für griechische Anleihen zogen unterdessen massiv an: Für zehnjährige Anleihen Athens waren über 14 Prozent fällig, für zweijährige Anleihen gar 32 Prozent, nach 21 Prozent am Freitag. (dts Nachrichtenagentur)
Gefällt Ihnen unsere Zeitung?
Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.
⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Diesen Artikel drucken




Frankfurt/Main – Der Ausgang des Brexit-Referendums hat weltweit schwere Turbulenzen an den Börsen ausgelöst. Der Deutsche Aktienindex DAX gab zu Börseneröffnung mehr ...
Berlin – Kredite und Anleihekäufe zu Gunsten Griechenlands haben Deutschland Gewinne in Höhe von etwa 1,34 Milliarden Euro eingebracht. Das geht laut ...
Berlin – Die Rendite deutscher Bundesanleihen mit zehnjähriger Laufzeit ist am Dienstag erstmals unter null Prozent gefallen. Das bedeutet, dass Anleger dem ...
Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erwartet keine schnelle Lösung der Griechenland-Krise. Es sei völlig klar, dass niemand eine Lösung bereits auf ...
New York – Die US-Börsen haben am Dienstag nachgelassen. Am Abend wurde der Dow-Jones-Index mit 18.168,45 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe ...
Brüssel – Der Vizepräsident des Europaparlaments, Alexander Graf Lambsdorff (FDP), hat der Bundesregierung vorgeworfen, die Bürger über die aussichtslose Situation des hochverschuldeten ...
Athen – Die Drei-Parteien-Koalition in Griechenland ist geplatzt: Die Partei Demokratische Linke verlässt die Regierung nach Angaben eines Parteisprechers wegen des ...
Athen – Die griechischen Banken sollen mindestens bis zum 7. Juli geschlossen sein. Das berichten britische Medien unter Berufung auf das griechische ...
Berlin – Die Hilfsmilliarden der Euro-Partner an Griechenland sind nach Recherchen des globalisierungskritischen Bündnisses Attac zu mehr als drei Vierteln in den ...
Athen – Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis hat für den Fall, dass die griechische Bevölkerung in dem für Sonntag geplanten Referendum für ...
Frankfurt/Main – Die Europäische Zentralbank (EZB) belässt ihren Leitzins und den Einlagenzins bei 0,00 beziehungsweise minus 0,40 Prozent. Das teilte die Notenbank ...












