
Symbolbild: www.polizei-beratung.de
Kreis Germersheim – Ehrenamtliche Mitarbeiter der Kinder- und Jugendarbeit werden immer wieder mit Situationen konfrontiert, in denen sie eine Kindeswohlgefährdung erkennen könnten.
„Gewalt gegen Kinder und Gefährdungen von Kindern sind hochaktuelle und sehr heikle Themen“, betonen Natalie Dernberger, Vorsitzende beim Kreisjugendring Germersheim e.V., sowie der Erste Kreisbeigeordnete und Jugenddezernent Christoph Buttweiler. Deshalb laden der Kreisjugendring und das Jugendamt der Kreisverwaltung Germersheim Ehrenamtliche ein, die in Vereinen, Verbänden oder anderweitig mit der Betreuung von Kindern und Jugendlichen beschäftigt sind, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
Am Montag, 30. Oktober, 18.30 Uhr, wird im Kreisjugendamt Germersheim, 9. Stock, 17er Straße 1, erörtert, wie man Risiken für das Wohl von Kindern in der ehrenamtlichen Arbeit erkennen und was man konkret tun kann.
Referentin Michaele Kuntz, Koordinatorin des Netzwerkes Kindeswohl und Kindergesundheit im Jugendamt der Kreisverwaltung Germersheim, liefert Hintergrundinformationen, gibt gezielte Hilfestellungen und zeigt Vorgehen und Anlaufstellen für den konkreten Fall auf. Handlungsmöglichkeiten werden praktisch erprobt und reflektiert.
„Kinder und Jugendliche müssen in der Regel mehrere Anläufe unternehmen, bis sie mit ihrem Anliegen von Erwachsenen gehört werden. Deshalb ist es mir besonders wichtig, dass sich ehrenamtliche Mitarbeitende in der Kinder- und Jugendarbeit mit dem Thema Kinderschutz beschäftigen, um bei Bedarf frühestmöglich geeignete Schritte einleiten und helfen zu können“, so Kreisjugendamtsleiterin Denise Hartmann-Mohr.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und wird als Fortbildungsmaßnahme im Rahmen einer Verlängerung der Jugendleiter/innen-Card (Juleica) anerkannt. Eine Anmeldung bis 24. Oktober beim Kreisjugendamt wird telefonisch bei Heike Hafner und Jeanette Zikko-Giessen unter Tel. 07274/53-1233 oder per E-Mail: kreisjugendpflege@kreis-germersheim.de erbeten.
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