
Foto: dts Nachrichtenagentur
Berlin – Die Bundesregierung hat das „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“ von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) auf den Weg gebracht.
Das Kabinett beschloss den Gesetzentwurf am Mittwoch. „Wer vollziehbar ausreisepflichtig ist, muss unser Land auch wieder verlassen“, sagte Seehofer am Mittwochmittag bei der Vorstellung des Kabinettsbeschlusses in Berlin. Werde diese Rechtspflicht nicht befolgt, müsse der Staat sie durchsetzen.
Mit dem Abschiebegesetz sollen Ausländer, die Deutschland verlassen müssen, leichter abgeschoben werden können. Sie sollen weniger Möglichkeiten bekommen, ihre eigene Abschiebung zu verhindern. Der Gesetzentwurf sieht unter anderem verschiedene Strafen für Asylbewerber vor, die eine Mitwirkung an der Klärung der eigenen Identität verweigern. Zum Beispiel können Sozialleistungen gekürzt werden. Auch eine Ausweitung der Abschiebehaft ist geplant. Diese soll in Zukunft häufiger verhängt werden.
Der Deutsche Städte-und Gemeindebund hatte im Vorfeld vor einem Scheitern des Gesetzes gewarnt.
„Das `Geordnete-Rückkehr-Gesetz` ist ein geeignetes und gutes Instrument, um eine Überforderung der Städte und Gemeinden zu vermeiden“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Landsberg hatte die verantwortlichen Politiker dazu aufgerufen, dieses Projekt „nicht aus ideologischen und parteipolitischen Gründen“ zu blockieren.
Laut Gemeindebund kamen im letzten Jahr noch immer rund 180.000 Flüchtlinge nach Deutschland und stellten die Kommunen vor Herausforderungen bei Unterbringung, Versorgung und Integration. „Weniger als 40 Prozent von ihnen erhalten einen Status als anerkannte Flüchtlinge oder als Schutzbedürftige“, unterstrich Landsberg. Denn viele der Ankömmlinge würden in den Herkunftsländern eben nicht verfolgt, sondern kämen aus wirtschaftlichen Gründen. „Trotz klarer Rechtsregeln gelingt es aber immer weniger, dass diese Menschen in ihre Herkunftsländer zurückkehren“, so der Verbandschef.
Daher sei auch die Zahl der geduldeten Flüchtlinge auf über 230.000 gestiegen. „Hier besteht Handlungsbedarf“, forderte Landsberg. Das neue Gesetz biete richtige Ansätze, um Ausweisungen auch durchzusetzen. „Wer etwa seine Herkunft verschleiert oder die Rückführung vorsätzlich verhindert, muss bestraft werden“, unterstrich der Hauptgeschäftsführer.
Er befürwortete Gewahrsam oder Abschiebehaft als mögliche Konsequenzen insbesondere für Straftäter, die sich der Abschiebung immer wieder entziehen.
Landsberg forderte zudem ausreichende Kapazitäten in Haftanstalten, um Ausreisepflichtige – insbesondere Familien – getrennt von Straftätern unterzubringen. Zentrales Ziel müsse sein, dass abgelehnte Asylbewerber, Asylbewerber mit unklarer Identität und mit unklarer Bleibeperspektive nicht auf die Kommunen verteilt würden.
Zuvor war erneut Kritik aus den Ländern laut geworden. Unter anderem bemängelte der Hamburger Justizsenator Till Steffen (Grüne), der Entwurf von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sei in „weiten Teilen verfassungsrechtlich und rechtspolitisch bedenklich“. (dts Nachrichtenagentur)
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Was für ein lächerlicher Schwachsinn!
Denn solange die Grenzen sperrangelweit offen sind ist JEDES noch so schön formulierte Gesetz nicht das Papier wert, auf dem es gedruckt wird.
Placebo für die Wahl.
Mehr nicht.
Die Seehofers, Söders, Dobrints und alle scheinbaren Großkopferten in der CSU haben die Partei von Franz Josef Strauß mit der CDU u. AM entkernt und alle Werte über Bord geworfen um den blanken Machterhalt über die Linken Parteien, ohne Rücksicht auf Verluste, auch Kollertaralschäden an Leib, Leben, Vermögen und der Zukunft der Menschen in DE u. Europa, zu sichern.
Voll zutreffend:
YT: Franz Josef Strauß über Rot Grün 1986 !!!!
Wer diesen Linke Parteien von CDU/CSU bis die Linke noch wählt, macht sich schuldig an der Zukunft unserer Kinder u. Kindeskinder in DE+EU. Auf Deutsch: Michel + Micheline wenn ihr diese Gestalten wählt sche…t ihr auf die Werte Eurer Väter und schrottet die Zukunft in DE+EU.
CDU/CSU bis die Linke UNWÄHLBAR!!!
Seehofer ist seit bald vier Jahren Merkels Sancho Panza.
Das Problem ist nicht bei die Abschiebung, sondern die offenen Grenzen.