
Foto: dts nachrichtenagentur
Berlin – Die Bundespolizei hat nach dem Sicherheitsalarm am Flughafen Stuttgart laut eines Zeitungsberichts jetzt eine Warnung an alle vierzehn großen deutschen Verkehrsflughäfen herausgegeben.
Alle vierzehn großen deutschen Verkehrsflughäfen – unter anderem Berlin, München, Frankfurt am Main und Hamburg – für deren Sicherheit die Bundespolizei verantwortlich ist, seien entsprechend „sensibilisiert“ worden, berichtet die „Bild-Zeitung“ unter Berufung auf Sicherheitskreise.
„Die Einsatzkräfte an allen Verkehrsflughäfen im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei sind entsprechend sensibilisiert“, bestätigte ein Sprecher des Bundespolizeipräsidiums Potsdam der Zeitung auf Nachfrage. Dabei sollten auch Aufnahmen der betreffenden Personen aus der Videoüberwachung weitergeleitet worden sein. Eine offizielle Bestätigung sei dafür jedoch nicht zu bekommen.
Als Reaktion hätten etliche der betroffenen Flughäfen inzwischen ihre „sichtbaren“ (Polizeistreifen) und „unsichtbaren“ (Zivilstreifen) Sicherheitsmaßnahmen verschärft, berichtet die „Bild-Zeitung“ unter Berufung auf eigene Informationen.
Wie am Landesflughafen Stuttgart gingen dort inzwischen ebenfalls verstärkt schwer bewaffnete Bundespolizisten mit Schutzwesten, Maschinenpistolen, Dienstpistolen und Einsatzhelmen auf Streife. Zusätzlich seien die Zahlen der Streifenpolizisten und Zivilstreifen ebenfalls erhöht worden. Dabei komme auch die Anti-Terror-Bereitschaftspolizei des Bundes, die Spezialeinheit BFE+ zum Einsatz. Sie soll bei möglichen terroristischen Gefahrenlagen zum Einsatz kommen und den gesuchten Terroristen stellen.
Unbekannte Personen hatten am Dienstag die „Abläufe am Flughafen Stuttgart ausgespäht“ und wurden dabei von der Videoüberwachung aufgezeichnet. Danach verschärfte die Bundespolizei bereits am Mittwochnachmittag ihre Sicherheitsmaßnahmen am Landesflughafen Stuttgart. Die Sicherheitsbehörden sollen auf den Ausspähversuch durch die Auswertung der Videoüberwachung am Flughafen Stuttgart aufmerksam geworden sein. Dabei seien offenbar mehrere Personen aufgefallen, die die Flughafengebäude und das Umfeld „systematisch ausgespäht“ und sich dabei „konspirativ verhalten“ haben.
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