
Atomkraftwerk Saporischschja.
Foto: Pfalz-Express/KI
Nach Einschätzung des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) hat die Zerstörung des ukrainischen Staudamms bei Cherson und des dazugehörigen Wasserkraftwerks derzeit keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Betrieb des Atomkraftwerkes Saporischschja.
Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Nach der Zerstörung des Kachowka-Staudamms bei Nowa Kachowka im Süden der Ukraine droht keine unmittelbare Gefahr für das Kernkraftwerk Saporischschja“, hieß es am Dienstag auf Anfrage der Zeitungen.
Das Atomkraftwerk sei nicht von Überschwemmungen betroffen, weil es flussaufwärts am Dnipro liegt und auch durch einen Damm geschützt sei. Auch Kühlung und Stromversorgung seien nicht beeinträchtigt.
„Nach Angaben des ukrainischen Betreibers Energoatom lag der Wasserstand des Stausees heute Morgen bei 16,6 Metern, was bis auf Weiteres ausreichend ist für die Kühlung des Kraftwerks. Ein weiterer Abfall des Wasserstandes kann demnach aber nicht ausgeschlossen werden“, so das Bundesamt.
Die Stromversorgung des Kraftwerks sei derzeit gewährleistet. Sollte das Wasser knapp werden, gebe es laut Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) weitere Möglichkeiten zur Kühlung. (dts Nachrichtenagentur)
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