
Foto: dts Nachrichtenagentur
Berlin – Die Bundesärztekammer spricht sich dafür aus, für solche Personen die Kontaktsperre zu lockern, die eine Corona-Ansteckung schon überwunden haben.
Dafür wäre es gut, möglichst viele Bundesbürger auf Antikörper zu testen. „Alle, die immun sind, weil sie die Infektion schon hinter sich haben, könnten dann wieder zur Arbeit gehen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen“, sagte Ärztekammerpräsident Klaus Reinhardt in einem Gespräch mit der FAZ.
„Diese Menschen wären die ersten, die ins Normalleben entlassen werden könnten. Der große Vorteil ist ja: Sie sind weder gefährdet noch gefährden sie andere.“
Die ambulante und stationäre Versorgung in Deutschland während der Krise hält der oberste Ärztevertreter für gut, vor allem in Vergleich zu anderen Ländern Europas. Die Intensivbetten und Beatmungsgeräte seien noch nicht ausgeschöpft, weshalb Covid-19-Patienten aus anderen Staaten aufgenommen werden könnten.
7.000 Patienten mit Covid-19 befinden sich nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft derzeit in deutschen Kliniken, davon 1.500 auf Intensivstationen. Um eine bessere Übersicht über freie Kapazitäten zu haben, sollten sich möglichst alle Kliniken mit Intensivbetten am sogenannten DIVI-Intensivregister beteiligen, bisher seien es nur 700 von 1.160 Krankenhäusern.
„Ich bin dafür, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sein gerade verabschiedetes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung dafür nutzt, die Meldung der Kliniken auf der DIVI-Plattform verpflichtend zu machen“, forderte Reinhardt. „Dann könnten wir punkt- und zeitgenau sehen, in welcher Stadt, in welchem Krankenhaus wie viele Beatmungsplätze frei sind und sie entsprechend schnell und sinnvoll nutzen.“ (dts Nachrichtenagentur)

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