
Sahra Wagenknecht (Archiv)
Foto: via dts Nachrichtenagentur
Magdeburg – Die BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht hat beteuert, dass die BSW-Abgeordneten in Sachsen-Anhalt den AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund nicht wählen wird.
„Siegmund war ein guter Wahlkämpfer, ob er auch ein guter Ministerpräsident wäre, bezweifelt er offenbar selbst, anders ist sein Eiertanz um die Frage, unter welchen Bedingungen er überhaupt antreten will, nicht zu erklären“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.
Sie kritisierte auch, dass Siegmund die Ansiedlung eines israelischen Rüstungskonzerns, dessen Produktpalette aus Raketen und Haubitzen besteht, damit begründet habe, dass man diese Dinge angeblich für Abschiebungen brauche. Das spreche nicht für ihn und erzeuge Angst auch bei vielen gut integrierten Menschen, die vor Jahren nach Deutschland gekommen seien und jetzt die Krankenhäuser, Pflegeheime und viele andere Bereiche der Gesellschaft mit am Laufen hielten.
Der Co-Fraktionschef Oliver Kirchner habe öffentlich mitgeteilt, mit dem BSW könne man nicht zusammenarbeiten, weil die Partei von einer Frau mit dem Namen Mohamed Ali und einem „Halbitaliener“ geführt werde, so Wagenknecht. „Das zeigt, dass sich hinter Siegmund teilweise wirklich schräge Figuren tummeln“, sagte die BSW-Gründerin. (dts Nachrichtenagentur)
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