
Die Harthäuserbrücke ist eine der wenigen Brücken mit Natursteingewölbe aus Sandstein im Stadtgebiet und soll als Fußgängerbrücke wieder hergestellt werden.
© Jochen Heim
Neustadt. Vier Brücken werden im Zuge der Bauarbeiten für die Landesgartenschau in Stand gesetzt bzw. durch einen Neubau ersetzt.
Damit werden neue Zugänge zum Gelände der Landesgartenschau geschaffen und bisher unzugängliche Brücken wieder nutzbar gemacht. Die Brücke am Tierheim muss ab Ende Juli für den Verkehr gesperrt werden.
Die Tierheim-Brücke, die in der Adolf-Kolping-Straße über den Rehbach führt, kann aufgrund des schlechten Zustands nicht erhalten werden und wird daher durch einen Neubau aus Stahlbeton ersetzt.
Nach der Landesgartenschau wird die Brücke exklusiv für Radfahrer und Fußgänger freigegeben. Mit einer Tragfähigkeit von 16 Tonnen kann das neue Bauwerk aber auch von Rettungsfahrzeugen befahren werden. Wegen der Bauarbeiten muss die Tierheimbrücke ab dem 28. Juli 2025 gesperrt werden. Eine Umleitung für den Fahrradverkehr wird rechtzeitig vor der Sperrung bekannt gegeben.
Ebenfalls Ende Juli wird die historische Harthäuserbrücke über den Rehbach saniert. Derzeit ist das Bauwerk gesperrt, da sie aufgrund der festgestellten Schäden nicht mehr verkehrssicher ist.
Die Harthäuserbrücke ist eine der wenigen Brücken mit Natursteingewölbe aus Sandstein im Stadtgebiet und soll als Fußgängerbrücke wiederhergestellt werden. Am südlichen Ende des LGS-Geländes steht mit der Erneuerung der IMBEG-Brücke ein weiteres großes Bauprojekt an: Die derzeit nicht passierbare Betonbrücke diente als Zufahrt zum Lagerplatz für Betonfertigteile der Firma IMBEG.
Die erneuerte Brücke aus einer Stahlkonstruktion mit Holzbelag wird mit zwei Sitzgruppen auch optisch neu und ansprechend gestaltet. So soll die überbreite Brücke nicht nur einen Zugang zum Gelände bieten, sondern auch ein attraktiver Aufenthaltsort am Wasser werden.
Als viertes Brückenbauwerk steht ab April 2026 die Instandsetzung der Adolf-Kolping-Brücke auf dem Plan.
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Die Landesgartenschau 2027 Neustadt an der Weinstraße gGmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft, deren Anteilseigner die Projektgesellschaft Landesgartenschau Rheinland-Pfalz mbH und die Stadt Neustadt an der Weinstraße sind.
Die Gesellschaft hat zwei Aufgaben: Erstens die Realisierung eines 25 Hektar großen Landschaftsparks auf ehemaligen Industriebrachen im Osten von Neustadt an der Weinstraße (sowie die Sanierung und Neugestaltung der Dr. Welsch-Terrasse im Stadtteil Neustadt-Haardt).
Zweitens die Durchführung der Groß-Veranstaltung „Landesgartenschau“ vom 15. April bis 17. Oktober 2027 mit rund 2.000 unterschiedlichsten Veranstaltungen auf dem Gelände.
Die Landesgartenschau 2027 Neustadt an der Weinstraße ist deutschlandweit die erste ihrer Art, die von den Prinzipen der nachhaltigen Kreislaufwirtschaft (C2C oder Cradle-to-Cradle) inspiriert ist: Sie soll zeigen, wie C2C im Landschaftsbau umgesetzt werden kann. Ein rekultivierter Deponiehügel wird erstmals in Rheinland-Pfalz zu einem Panoramapark umgestaltet und wieder nutzbar gemacht.

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