Sonntag 15.Februar 2026

Gordon Schnieder (CDU) auf Wahlkampftour: Besuch auf dem Gelände der zukünftigen Landesgartenschau

1. Februar 2026 | Kategorie: Neustadt a.d. Weinstraße und Speyer, Politik regional, Regional, Regional

Anne Pieper, Dirk Herber, Gordon Schnieder und OB Weigel (v.l.n.r.) studieren die Pläne beim Rundgang.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

Neustadt. Der CDU-Vorsitzende und Spitzenkandidat zur Landtagswahl, Gordon Schnieder, hat im Rahmen seiner „Jetzt gilt’s“-Tour den Wahlkreis 43 besucht.

Auf Einladung der Neustadter CDU wurde er am Samstag vom Landtagsabgeordneten Dirk Herber, Oberbürgermeister Marc Weigel sowie der Geschäftsführerin der Landesgartenschau Neustadt 2027 gGmbH, Anne Pieper, auf dem zukünftigen Landesgartenschaugelände in Neustadt empfangen.

Anne Pieper nutzte die Gelegenheit, um den CDU-Spitzenkandidaten über den aktuellen Baufortschritt zu informieren und die notwendig gewordene Verlegung des Eröffnungstermins zu erläutern.

Gemeinsam ging es auf den 34 Meter hohen Deponieberg, den die Neustadter liebevoll „Monte Scherbelino“ nennen. Von dort oben genießt man einen beeindruckenden Panoramablick über die Stadt und einige ihrer Stadtdörfer – und erhält gleichzeitig einen guten Überblick über den Stand der Arbeiten.

Derzeit führt nur ein relativ steiler Zugang hinauf zum Berg. Künftig sollen jedoch rund 1,3 Kilometer barrierefreie Wege den Aufstieg erleichtern und allen Besuchergruppen zugänglich machen. Eine besondere Attraktion wird der Gastronomie-Pavillon bzw. die Panorama-Bar sein: Nach der Legung der Bodenplatte starten die Bauarbeiten, sodass das Bauwerk bis zum Sommer stehen soll.

Überall auf dem Gelände sind Baufahrzeuge im Einsatz – vor allem für die Verlegung von Strom-, Wasser-, Abwasser- und Glasfaserleitungen. Die Ver- und Entsorgungsleitungen sind nach Angaben der Verantwortlichen bereits weitgehend fertiggestellt. Pieper betonte bei dem Rundgang, dass man weiterhin mit etwa 800.000 Besuchern während der Landesgartenschau rechne. Zum Vergleich: Die hohe Besucherzahl von 1,3 Millionen Menschen machte die Landesgartenschau in Bingen 2008 zur bis dahin erfolgreichsten LaGa in Rheinland-Pfalz.

Warum eine Verlegung der Eröffnung notwendig wurde

Der eigentliche Grund für die zeitliche Verschiebung der Landesgartenschau liegt in erheblichen Verzögerungen im Bauablauf. Ursprünglich war die Eröffnung für den 15. April 2027 geplant. Aufgrund der Verzögerungen – unter anderem durch Insolvenzen beteiligter Firmen und daraus resultierende Unterbrechungen – ist ein fristgerechter Abschluss der Arbeiten bis Frühjahr 2027 nicht mehr verantwortungsvoll möglich.

Insbesondere die Bepflanzungen und Aussaat müssten erst im Frühjahr 2027 beginnen, was eine vollständige Reifung und Blüte bis zum geplanten Starttermin unmöglich machen würde.

Die Landesgartenschau-Gesellschaft hat die Stadt Neustadt bereits Mitte Januar darüber informiert und eine Verschiebung auf 2028 empfohlen. Stadt und Land Rheinland-Pfalz prüfen derzeit gemeinsam diese Option. Die LGS-Gesellschaft hat die Verschiebung empfohlen, und die politische Entscheidung soll im Februar 2026 im Neustadter Stadtrat fallen. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus, doch die Verantwortlichen betonen, dass Qualität und ein gelungener Gesamteindruck Vorrang vor einem strikten Termin haben.

Gordon Schnieder zeigte sich bei seinem Besuch beeindruckt vom bisher Erreichten und signalisierte Unterstützung für das Projekt – auch unter den neuen zeitlichen Rahmenbedingungen.

Der Besuch unterstreicht die Bedeutung der Landesgartenschau für die Region: Sie soll nicht nur ein grünes Highlight werden, sondern auch langfristig zur Aufwertung des Geländes und zur Stärkung des Tourismus in Neustadt beitragen.

Nach dem Geländerundgang führte Gordon Schnieder gemeinsam mit Dirk Herber noch einen intensiven Haustürwahlkampf in Neustadter Stadtdörfern durch, bevor er abends als Ehrengast zum traditionellen Herrenweinabend eingeladen war.

Fotogalerie Pfalz-Express

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