Mittwoch, 28. Februar 2024

DIHK: Britischer EU-Austritt wäre „mit Schmerzen verbunden“

24. Januar 2013 | Kategorie: Wirtschaft

Premier David Cameron zickt – und schadet sich selbst und Europa. Foto:dts

Berlin – Die deutsche Wirtschaft warnt vor einem möglichen Austritt Großbritanniens aus der EU: „Für Deutschland wäre ein solcher Austritt mit Schmerzen verbunden.

Immerhin ist das Land in den Top 5 unserer Handelspartner“, sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Hans Heinrich Driftmann. Mit einem EU-Austritt würde sich Großbritannien aber vor allem selbst schaden, so Driftmann. Die Stimme der Briten in der Welt würde erheblich an Gewicht verlieren. Die negativen wirtschaftlichen Folgen für Großbritannien wären laut dem DIHK-Präsidenten schwerwiegend. „Durch einen Austritt fielen Vorteile des europäischen Binnenmarktes für die Briten weg. Zudem müssten sie eine Vielzahl neuer Handelsabkommen abschließen – ob mit der neuen EU oder den Drittstaaten, mit denen die EU bereits Vereinbarungen hat“, sagte der Driftmann. Er hoffe daher, dass sich die Briten letztlich für die EU entscheiden würden. (red/dts Nachrichtenagentur)

 

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