
Foto: dts Nachrichtenagentur
Illertissen – Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) will die Impfstoffproduktion im Freistaat vorantreiben – auch die des russischen Fabrikats „Sputnik V“.
„Ich selbst würde mich damit impfen lassen, wenn unsere Experten und obersten Behörden ihn für gut befinden“, sagte Holetschek beim Besuch der russischen Firma R-Pharm im Landkreis Neu-Ulm. Die EMA werde den russischen Impfstoff „wie jeden anderen auch“ auf Herz und Nieren prüfen.
„Wenn Sputnik V anschließend in der EU zugelassen wird, würde ich mich freuen, wenn der Impfstoff auch aus Bayern kommen könnte“, sagte der Minister. Auch der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission habe Sputnik V bereits gelobt.
Seit Anfang März prüft die Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) eine mögliche Zulassung. Die Firma R-Pharm beabsichtigt Angaben der EMA zufolge, den Impfstoff im Falle einer Zulassung in der EU zu importieren und die Chargenfreigabe für die EU zu übernehmen.
Der Impfstoff wurde vom Gamaleja-Forschungszentrum für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau entwickelt. (dts Nachrichtenagentur)
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