- Pfalz-Express - https://www.pfalz-express.de -

Dr. Thomas Gebhart: Wohnzimmergespräch in Godramstein

Zu Besuch bei Achim Kreisel (r.): Dr. Gebhart auf Wahlkampftour in seinem Wahlkreis.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

Landau-Godramstein. Die Bundestagswahl steht vor der Tür und die regionalen Bundestagskandidaten wie MdB Dr. Thomas Gebhart, hatten und haben noch bis 23. Februar einen prall gefüllten Terminkalender.

„Gute Politik geht nur im Dialog: Deshalb können mich die Südpfälzer treffen: Bei einem Bürgerdialog, in der Bürgersprechstunde, bei meinem „Ohr vor Ort“ oder ganz unkompliziert bei einer der vielen Veranstaltungen. Oder ich komme zu Ihnen. Die Themen bestimmen Sie!“ hatte zum Beispiel Dr. Gebhart angeboten.

Der Politik-u.Unternehmensberater sowie Landauer Beigeordneter a.D., Dipl.Wirtschafts.-Ing. Hans-Joachim Kreisel [1], nahm das Angebot gerne an und lud Gebhart zusammen mit interessierten Personen in sein Haus in Godramstein ein um wichtige Themen wie „Was erwartet uns von der Bundespolitik in unserem Landkreis und dem Wahlkreis 210 (für den Gebhart für die CDU wieder ins Rennen geht), direkt mit dem Bundestagsabgeordneten zu besprechen.

„Wir leben in einer spannenden Zeit mit schwierigen Situationen, auf die wir schnelle, notwendige Entscheidungen treffen müssen“, so der Bundestagskandidat der CDU zur Einleitung. Mit der Wirtschaft, laut Gebhart „Thema Nummer 1 im CDU-Programm“, müsse es wieder aufwärts gehen.

Beschäftigungsabbau und Umsatzrückgänge beschäftigten die Betriebe, die er besucht habe. Um sich auch nach der Wahl für diese einsetzen zu können, muss Gebhart in den Bundestag einziehen können. Das neue Wahlrecht [2] könnte das schwierig machen. „Im Moment steht es 50:50, dass das gelingt. Selbst wenn ich den Wahlkreis gewinne, heißt es nicht, dass ich wieder in den Bundestag komme“, so Gebhart und warb auch bei den Anwesenden um deren Erststimmen.

Politik im Wohnzimmer: Auch hier im kleineren Kreis wird Politik erklärt.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

Es gelte, „schnelle Signale zu setzen“ und sich auf die Marktwirtschaft zurück zu besinnen. Arbeit müsse sich wieder lohnen, Energiepreise müssten runter bei gleichzeitiger Technologieoffenheit, die Ladeinfrastruktur [3] müsse verbessert, Stromsteuer und Netzentgelte runter, Bürokratieabbau müsse umgesetzt werden – der Markt solle wieder entscheiden, „was funktioniert und was nicht“, so Gebhart.
Sein Resumee: „Wir brauchen eine andere Wirtschaftspolitik!“

„Wir haben vor zehn Jahren gebaut und haben eine Gasheizung installiert, jetzt gehen die Preise hoch, was sollen wir tun?“ und „woher nehmen wir die Energie für E-Autos?“, waren weitere Fragen aus der Runde.

Das Heizungsgesetz der „Ampel“ habe „maximale Verunsicherung“ gebracht. Nach der Wahl wolle man „wieder auf den Stand vorher“ kommen, so Gebhart. Was die Nukleartechnologie betrifft, wolle man „ergebnisoffen“ bleiben. „Die Ampel wollte Gaskraftwerke bauen, „da ist nichts draus geworden“. Bei der CO2-Abgabe müsse es eine europäische Lösung geben um einen Wettbewerbsausgleich herzustellen.

Das Thema Bürokratieabbau: Da müsse „die Treppe von oben gekehrt werden“, sagt Gebhart. Beginnend bei der Ministerialbürokratie solle die Entbürokratisierung auf alle Ebenen heruntergebrochen werden.

Dr. Gebhart lud dazu ein, alle weiteren Themen bei Gelegenheit weiter zu besprechen, denn schon ging es weiter zum nächsten Termin nach Germersheim, wo er schon erwartet wurde.
Die Anwesenden haben es sehr positiv vermerkt, den Bundestagsabgeordneten persönlich kennen gelernt zu haben und bedankten sich auch bei dem sehr zufriedenen Achim Kreisel, der den Termin organisiert hatte. (desa)

Achim Kreisel: Offen für politische Diskussionen.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

Gefällt Ihnen unsere Zeitung?

Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.

⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen [9]