
Foto: Anna Savina [1] auf Unsplash [2]
Der unleidliche Herbst mit seinen kühlen Temperaturen löst bei vielen Menschen ein Frösteln aus. Zwar lässt sich die Anzahl der Sonnenstunden durch die richtige Kleidung nicht beeinflussen, das Wohlbefinden und die empfundene Wärme aber schon.
Immer mehr Menschen achten beim Kauf ihrer Kleidung nicht mehr nur auf den Preis, sondern auch auf das Material. Es gibt für diesen Herbst einige Trend-Materialien, die in keinem Kleiderschrank fehlen dürfen.
Feine ägyptische Baumwolle bietet Komfort und Wärme
Wie warm das Outfit hält, hängt schon davon ab, welche Unterwäsche Damen [3] und Herren wählen und welche Socken zum Einsatz kommen. Für Unterbekleidung und T-Shirts ist ägyptische Baumwolle ein Trendmaterial. Die Fasern sind länger, was den Stoff weich, dicht und widerstandsfähig macht. Die Struktur speichert Wärme, verhindert aber gleichzeitig einen Hitzestau. Der Stoff fühlt sich angenehm auf der Haut an, ohne zu beschweren.
Bio-Baumwolle steht für Nachhaltigkeit und Ästhetik
Aus Kundensicht wird das Thema Nachhaltigkeit beim Kauf immer wichtiger [4]. Das beeinflusst die Materialwahl ebenso stark wie der Tragekomfort. Der Griff zur Bio-Baumwolle ist bei moderner Herbstmode dieses Jahr ein Muss.
Anders als konventionelle Baumwolle wird sie pestizidfrei angebaut und schont damit die Natur. Gleichzeitig trägt das hochwertige Material gerade bei intimen Stücken wie einer Unterhose [5] zu einem verbesserten Hautgefühl ein, denn Bio-Baumwolle ist besonders atmungsaktiv und damit für wechselhafte Temperaturen wunderbar geeignet.
Bei ständig genutzten Kleidungsstücken wie T-Shirts, Unterwäsche und Strümpfen hat Bio-Baumwolle mit der hohen Anpassbarkeit einen weiteren Vorteil. Die Kleidungsstücke leiern nicht so schnell aus und sind auch im Herbst danach noch gefragt.
Hanfgewebe ist für nachhaltige und strapazierfähige Mode gefragt
Ein interessantes Comeback erlebt Hanf in der Modewelt. Das Material ist strapazierfähig, gilt als besonders langlebig und reguliert die Temperaturen. Es wird primär für Oberbekleidung wie Hosen, Pullover und auch Jacken eingesetzt.
Im Herbst und Winter ist eine gute Temperaturregulation ein wichtiger Beitrag zur eigenen Gesundheit [6], denn wer schwitzt, riskiert die Entstehung von Hautpilzen.
Hanf ist optisch ein recht spezieller Stoff, er wirkt dezent und rustikal, daher gilt er als klassischer „Herbst-Stoff“ oder als moderne Alternative zu Leinen. Wichtig ist ein umweltschonender Anbau, sodass der Nachhaltigkeitsgedanke umgesetzt wird.
Graphen-Stoffe sind ein funktionaler Trendsetter
Mit Graphen-Stoffen hält Technologie Einzug in die Mode. Das Material wird mit Textilien kombiniert, um daraus funktionale Stoffe zu erstellen. Sie sind in der Lage, Körperwärme zu speichern und sie gleichmäßig über den Körper zu verteilen. Die Haut bleibt permanent warm, auch wenn es draußen kalt, regnerisch und windig ist.
Genutzt werden Stoffe mit Graphen-Anteil vor allem für Outdoorjacken, Ski Mode und sportliche Herbstmode. Ziel ist es, mit weniger Schichten maximales Wohlbefinden zu erzeugen.
Merino-Lyocell-Kombinationen halten angenehm warm
Die Kombination aus Merinowolle und Lyocell gilt als Hit im Herbst, weil hier natürliche Wärme und moderne Leichtigkeit zusammenkommen. Merino reguliert die Körpertemperatur zuverlässig und wird gern bei Unterwäsche und Pullovern genutzt. Lyocell hingegen sorgt für eine weiche, angenehme Oberfläche. Das Endmaterial ist leicht, lässt sich angenehm tragen und beschwert nicht. Neben Unterwäsche und Pullovern werden Longsleeves und Pyjamas und moderne Herbstmäntel daraus hergestellt.
Tipp: Merino ist für die Herstellung von Unterwäsche aus zweierlei Sicht eine Bereicherung. Der Stoff ist geruchsneutral und bleibt auch bei längerem Tragen angenehm frisch.
Gefällt Ihnen unsere Zeitung?
Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.
⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen [12]