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Wissenswertes über Donau-Kreuzfahrten

Krems in der Wachau.
Bild von falco [1] auf Pixabay [2]

Die Auswahl aus dem vielfältigen Kreuzfahrtangebot auf der Donau fällt dann leichter, wenn der Personenkreis, die Reisezeit und das Budget festliegen.

Die Unterschiede zwischen Flusskreuzfahrt und Hochseekreuzfahrt liegen vor allem darin, dass das Bordprogramm zugunsten der Landgänge reduziert ist. Außerdem ist der Seegang nicht so stark wie auf hoher See.

Was ist bei einer Donaukreuzfahrt zu beachten? 

Kreuzfahrt-Neulinge sollten beim ersten Mal eine Mini-Kreuzfahrt buchen. An Bord kann ausprobiert werden, ob die Bedingungen und das Programm der Kurzreise auf der Donau zusagen. Für Newcomer kann das eine 3- oder 4-Tagereise bedeuten, die sie beispielsweise von Passau nach Budapest oder von Wien über Komarno nach Budapest führt.

Budapest
Bild von Jo Stolp [3] auf Pixabay [4]

Die Schnupperreise ist dennoch kurzweilig genug, um das maritime Flair auf dem Schiff und in den Häfen zu genießen. Interessante Bekanntschaften unter den Reisenden und berühmte Sehenswürdigkeiten an Land hinterlassen bleibende Eindrücke.

Wer keine Lust auf neue Kontakte verspürt, findet bei Fitness und Wellness oder in seiner Kabine Rückzug und Entspannung. Bei den Außenkabinen ist durch ein Bullauge oder Fenster-Tageslicht vorhanden, eventuell ist auch Landschaft zu sehen, Balkonkabine oder Suite bieten natürlich mehr Komfort. Nach den Räumlichkeiten und Aufenthaltsdauer richtet sich auch das Gepäckvolumen.

Reisezeit – Reiseroute – Programm 

Die Auswahl der Donau-Kreuzfahrt wird unter anderem von der Reisezeit [5] bestimmt: Generell gelten die Monate von April bis Oktober als die besten, bei ruhigem Seegang und intensiver Sonnenstrahlung (Kopfbedeckung und UV-Sonnencreme nicht vergessen). Wer die Advents- und Weihnachtszeit oder Silvester mit einer Flussfahrt krönen will, findet viele entsprechende Angebote.

Weitgehend wird die Routenauswahl von den Interessen der Urlauber bestimmt: So gibt es beispielsweise Landgänge zu den historischen und kulturellen Schätzen der Donaumetropolen, andere Flussfahrten behandeln die vielfältige Flora und Fauna [6] des Donaudeltas.

Die individuelle Gestaltung des Landgangs ist auch möglich, dabei sollten Zeitrahmen und eigene Erreichbarkeit die Hauptrolle spielen. Für unterschiedlichste Anlässe existieren attraktive Angebote, natürlich kann man sich vom Bordprogramm auch einfach einmal überraschen lassen!

Die Donau – vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer

Fast 3.000 Kilometer führt die Donau durch zehn Länder – nach der Wolga der mächtigste europäische Strom. Das besondere an dieser Wasserstraße ist ihre landschaftliche Schönheit: Mit an erster Stelle der Donau-Wunder rangieren die Schlögener Schlinge mit der

180-Grad-Biegung, die steilen Weingärten der Wachau und das spannende „Eiserne Tor“ sowie das sumpfige Flussdelta.

Welche Sehenswürdigkeiten sollte man sich nicht entgehen lassen?

Bei all der Vielfalt an Flusslandschaft beeindrucken vor allem die turbulenten Hauptstädte Wien, Bratislava, Budapest, Belgrad und Bukarest. Sie sind voller Spannung in ihrer Beziehung zur Donau und bieten einen Ausschnitt aus dem jeweiligen Land:

Wien mit seinen Reminiszenzen der österreichischen k. u. k. Monarchie (Schloss Schönbrunn, Fiakerrundfahrt, Caféhaustradition: Sachertorte, Schlagobers, Konzerte) symbolisiert körperlichen und kulturellen Genuss.

Auch in Bratislava paaren sich das Erbe der Habsburger Monarchie mit der Moderne, sehenswert sind Burg mit Museum und das bezaubernde kleine Altstadtensemble der slowakischen Haupststadt.

In der ungarischen Metropole Budapest sind die Fischerbastei und der Heldenplatz sowie die Margarethen-Insel beliebte Sehenswürdigkeiten.

Im serbischen Belgrad dominieren slawische und osmanische Einflüsse, vor allem die imposante mittelalterliche Festung.

Die rumänische Hauptstadt Bukarest beherbergt einprägsame Meilensteine der Überwindung ihrer sozialistischen Vergangenheit, wie beispielsweise den Platz der Revolution. Über das Leben der einfachen Leute hingegen informiert das anschauliche Bauern-Museum.

Auf der Donau-Kreuzfahrt, die man beispielsweise hier [7] buchen kann, eröffnen sich ungeahnte Aussichten auf Mittel- und Südosteuropa, die sich vom Festland aus so nicht erschließen. Vielleicht entsteht an Bord sogar der Wunsch nach mehr Kreuzfahrt. (sl)

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