
Foto: dts Nachrichtenagentur
Der Sicherheitsexperte Peter Neumann sieht eine zunehmende Bedrohung durch islamistische Extremisten.
„Der islamistische Terror ist seit Beginn der Dekade zwar zurückgegangen, aber ganz aufgehört hat er nie. Vor allem seit dem Gaza-Konflikt hat die Bedrohung eher wieder zugenommen“, äußerte der Professor am Londoner King`s College auf X nach der Todesfahrt auf den Christopher Street Day [1] (CSD) in Berlin.
Gleichzeitig habe sich die Art der Bedrohung verändert. „Während es vor zehn Jahren noch große Netzwerke gab und die Rekrutierung oftmals von radikalen Predigern durchgeführt wurde, spielt heute das Internet eine viel größere Rolle.“
Neumann fügte hinzu: „Einen Zusammenhang mit den bevorstehenden Wahlen gibt es nach derzeitigem Stand nicht, auch wenn ich keinen Zweifel habe, dass – wie bei fast allen solchen Anschlägen in der Vergangenheit – die extreme Rechte profitiert.“
In Berlin steht im September die Wahl zum Abgeordnetenhaus an. Beim Anschlag auf den CSD in Berlin ist eine Frau getötet worden, etwa ein Dutzend Menschen wurden verletzt. (dts Nachrichtenagentur / red)
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