
Bildquelle: Lisaphotos195 bei pixabay.com [1]
Im Kleiderschrank stapeln sich in den meisten Schlafzimmern neben den vielen Kleidungsstücken auch noch Badesachen, Handtücher, Bettwäsche und vieles mehr, was sonst nirgends einen Platz findet.
Dementspchend unübersichtlich wird es dort auch von Jahr zu Jahr. Mit einem begehbaren Kleiderschrank schafft man Platz und Ordnung. Gut geplant, passt er sogar in eine kleine Wohnung. Hier sind die besten Tipps für die Planung eines begehbaren Schrankes.
Warum sind begehbare Kleiderschränke so beliebt?
Ein offener oder begehbarer Kleiderschrank ist der Traum von vielen Menschen. Der offene Schrank bietet viel Platz und Übersichtlichkeit, die man sonst nur hat, wenn man beim Frühjahrsputz im Kleiderschrank [2] wieder einiges aussortiert hat.
Aber das ist nicht der einzige Vorteil, den sowohl Eigenheimbesitzer als auch Mieter einer Wohnung beim offenen Schrank schätzen. Darüber hinaus ist die Kleidung, aber auch all die vielen Accessoires wie topaktuelle Bademode [3] oder Hüte sind gut sichtbar. Langes Suchen gehört bei einem offenen Schranksystem der Vergangenheit an.
Ein weiterer Vorteil ist, dass ein begehbarer Schrank günstig [4] zu haben ist. Zwar braucht man Platz wie ein kleines Zimmer oder eine praktische Nische, aber die Kosten für die Ausstattungsteile wie Regale und Kleiderstangen sind häufiger geringer als für geschlossene angepasste Schranksysteme für das Schlafzimmer.
Was sollte man bei der Planung eines begehbaren Schrankes beachten?
Einen begehbaren Kleiderschrank zu bauen, ist gar nicht so schwer. Wichtig ist, dass man vorher richtig plant, um den zur Verfügung stehenden Platz auch optimal auszunutzen. Mit offenen Regalen und Kleiderstangen kann innerhalb eines Raumes die Illusion eines begehbaren Schrankes geschaffen werden. Normalerweise wird aber der Schrank in einer Nische, unter einer Dachschräge, abgetrennt durch eine Ausbauwand oder eben in einem wirklich separaten Zimmer aufgebaut und eingerichtet.
Dafür gibt es nun ein paar Tipps.
1. Stauräume gewinnen für einen begehbaren Kleiderschrank
Das Wichtigste für einen Schrank, begehbar oder nicht, ist der Platz. Man sollte sich genau seine Wohnräume anschauen, ausmessen und überlegen, wie und wo ein begehbarer Schrank Platz finden könnte. Dabei sollte man nicht nur schauen, ob fertige Schrank- und Regalsysteme aus dem Einzelhandel in die vorgesehenen Ecken und Zimmer passen, sondern kann auch ganz kreativ an die Sache herangehen.
Zwar hängen viele Kleidungsstücke später an der Stange, aber diese muss nicht unbedingt von der Stange sein. Maßanfertigungen vom Profi [5] oder kreative Schränke und Regale selbstgemacht – was nicht passt, kann so passend gemacht werden.
2. Ausstattung und Regal nach der Kleidung planen
Es geht nicht immer nur darum, auch die letzte Ecke noch komplett auszunutzen. Vielmehr kommt es bei der Planung eines begehbaren Schrankes darauf an, dass die Lieblingskleidung und die Accessoires auch alle ihren gebührenden Platz finden. So benötigen die einen mehr Fächer und Regal, andere wiederum mehr Stangen und Schubläden. Auch bei den Maßen ist man frei, sodass Regalfächer auch endlich genauso groß sind, wie die Pullover, die in ihnen Platz finden sollen.
3. An die Beleuchtung denken
Offene Kleiderschränke sind zwar in der Regel gut durch eine Deckenlampe ausgeleuchtet, aber es lohnt sich, mit LED-Spots und Streifen besonders dunkle Bereiche und Ecken noch einmal speziell zu beleuchten [6]. Schubladen mit Lichtbändern oder eine dezente Beleuchtung von Schuhen und Schmuck in Regalfächern ist nicht nur praktisch, sondern macht auch noch richtig was her.
Auch das Arbeiten mit Spiegeln bringt zusätzliche Weite und Offenheit in den Schrank oder das Schrankzimmer. Und Spiegel braucht man beim Ankleiden ja sowieso.
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