
Bienenvolk in einem Stock.
Foto: Pfalz-Express
DÜW – Die Bekämpfung der Amerikanischen Faulbrut im Kreis Bad Dürkheim ist vorerst abgeschlossen: Am Dienstag wurden 263 befallene Bienenvölker getötet.
Der Einsatz begann bereits um 3 Uhr morgens zeitgleich an drei Standorten. Die frühen Stunden wurden genutzt, da sich die Bienen nachts in ihre Stöcke zurückziehen.
Vor Ort waren fünf Mitarbeiter des Veterinäramts, unterstützt von zwei Kollegen des Kommunalen Vollzugsdiensts, einem Bienenseuchensachverständigen, einem fünfköpfigen Team einer Fachfirma sowie einem Bienenfacharzt, der zugleich Amtstierarzt im Tierseuchenverbund Rheinpfalz ist.
Die Tötung der Völker erfolgte unter Aufsicht und Anweisungen der Amtstierärztinnen durch die Fachfirma. Anschließend wurden die Stöcke in verschlossenen Containern in die Müllverbrennungsanlage nach Ludwigshafen gebracht. Auch belastetes Material wie Paletten oder Autoreifen musste dort entsorgt werden. Restarbeiten dauern noch an.
„Das schnelle Vorgehen nach der Gerichtsentscheidung der vergangenen Woche [1] war notwendig, weil wir eine Verbreitung der Amerikanischen Faulbrut verhindern müssen. Wir bedauern es weiterhin sehr, dass es keine andere Alternative mehr gegeben hat. Für den Schutz der anderen Imker und ihrer Bienen, die so wichtig für die Kreisläufe in der Natur sind, mussten wir unverzüglich handeln“, betont der fürs Veterinäramt zuständige Beigeordnete Jonas Bender.
Weitere Informationen und Hintergründe finden sich auf der Website des Landkreises: www.kreis-bad-duerkheim.de/AFB [2]
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