
H.A.S.E. im Einsatz.
Foto: Stadt Hagenbach
Hagenbach – Gute Nachrichten für alle, die ihren Weihnachtsbaum seit Januar erfolgreich ignorieren. Die Stadt Hagenbach greift durch und organisiert am 1. April 2026 eine flächendeckende Christbaum-Abholung.
Auslöser waren zahlreiche Rückmeldungen aus der Bürgerschaft. Tenor: Reintragen klappt jedes Jahr erstaunlich gut, aber raus damit eher schwierig. „Dieses logistische Ungleichgewicht konnten wir nicht länger hinnehmen“, heißt es mit einem Augenzwinkern aus dem Rathaus.
Pünktlich zur Saison übernimmt nun die neu gegründete H.A.S.E. (Hagenbacher Abhol Service Einheit) das Kommando. Die flauschige Einsatztruppe sammelt die ausgedienten Bäume ein und kümmert sich um eine ordnungsgemäße Weiterverwertung. Vermutlich irgendwo zwischen Kompost und Hasen-Spaß.
Einsatz mit Biss und Löwenzahn
Wichtig ist: Die Bäume müssen vollständig abgeschmückt bis spätestens 7 Uhr am Straßenrand liegen. Lametta, Kugeln und Lichterketten bitte vorher entfernen. Die H.A.S.E. arbeitet zwar effizient, aber nicht zauberhaft.

Foto: Stadt Hagenbach
Da frühere Sammelaktionen wohl nicht unbedingt durch üppige Bezahlung glänzten, geht die Einheit diesmal neue Wege. Auf Geld wird komplett verzichtet. Stattdessen freut man sich über ein kleines Körbchen mit frisch gepflücktem Löwenzahn unter dem Baum. Man ist schließlich bescheiden.
Die Stadt weist außerdem darauf hin, dass solche Aktionen früher oft ehrenamtlich organisiert wurden. Wer also nicht nur meckern, sondern mit anpacken will, ist herzlich willkommen.
Als mögliche Ergänzung wird aktuell sogar ein gemeinsames Knutfest geprüft. Voraussetzung sind genug Engagement aus der Bevölkerung und ausreichend gute Laune.

Foto: Stadt Hagenbach

Foto: Stadt Hagenbach

Geschafft!
Foto: Stadt Hagenbach
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