Sonntag, 07. August 2022

Wörth: Wohncontainer im „Klammengrund“: 1 Million investiert – 40 Plätze werden besetzt

9. April 2016 | Kategorie: Kreis Germersheim, Regional
Wohncontainer im Klammengrund in Wörth. Foto: pfalz-express.de/Licht

Wohncontainer im Klammengrund in Wörth.
Foto: pfalz-express.de/Licht

Wörth – In der Stadt werden derzeit hinter dem Häckselplatz Wohncontainer für Flüchtlinge und Asylbewerber aufgestellt.

Erste Planungen sahen Unterkünfte für bis zu 72 Menschen vor.

Nachdem nun derzeit die Flüchtlingszahlen aufgrund der Grenzschließung anderer europäischer Lander deutlich zurückgehen, sollen im „Klammengrund“ nun auch weniger Asylsuchende untergebracht werden.

Die Container werden nun Wohnraum für etwa 40 Personen bereitstellen. Mit der Fertigstellung der Unterkünfte wird für Ende April/Anfang Mai gerechnet. Ab dann werden die Plätze schrittweise nach Bedarf belegt.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1.075.657,11 Euro. Darin eingeschlossen sind die Baureifmachung des Geländes, der Herstellung der Infrastruktur und die Lieferung der eigentlichen Containeranlagen. Die Kosten werden entsprechend der Belegung durch den Landkreis erstattet.

Die Stadt hat derweil damit begonnen, den umliegenden Vereinen Informationsveranstaltungen anzubieten. Voraussichtlich Ende April, wenn die Containeranlage keine Baustelle mehr ist, will die Stadtverwaltung die Anwohner und die umliegenden Vereine zur Besichtigung und zum Gespräch einladen.

Die Polizeiinspektionen Wörth und Germersheim berichten, dass die Kriminalitätsrate durch die Flüchtlinge nicht verändert habe.

Wer zum Thema Flüchtlinge allgemein oder dem Standort im Klammengrund noch weitere Fragen hat, kann sich an die zuständige Beigeordnete Ursula Radwan wenden, Tel. 07271-131-630 (täglich 10 bis 12 Uhr) oder E-Mail ursula.radwan@woerth.de. (red/cli)

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6 Kommentare auf "Wörth: Wohncontainer im „Klammengrund“: 1 Million investiert – 40 Plätze werden besetzt"

  1. Tom F. sagt:

    Auch wenn angeblich „nur 40″ Wirtschaftsflüchtlinge hinter dem Häckselplatz (was für ein schöner Name) einziehen sollten, wären das alleine Bereitstellungskosten von fast/“nur“ 27000 Euro pro Moslem! Dazu kommt dann noch Instandhaltung/Security/Hausmeister/24hBetreuung/wattebällchenwerfende Polizei/mhd abgelaufenes datum essen wegräumende Stadtverwaltung – und monatliche Schmerzensgeldempfängnis (auch gerne doppelt und dreifach) der Handyjunkies bei allen örtlichen Banken und Sparkassen…..ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Wörther Anwohner sich das gefallen lassen. Das kann ja allles nicht mehr wahr sein! Wo ist die versteckte Kamera mit Kurt und Paola? Die rautezeigende deutsche Alptraummutti Angie hat wieder zugeschlagen….ich glaube, es dauert nicht mehr lange, bis Thilo rehabilitiert ist….

  2. Danny G sagt:

    „Die Polizeiinspektionen Wörth und Germersheim berichten, dass die Kriminalitätsrate durch die Flüchtlinge nicht verändert habe.“

    Aha.. und die beiden Morde in Wörth und Schaidt zählen nicht dazu ?

    Macht nur so weiter liebe Obrigkeit ! Ihr treibt es so lange bis es einen Bürgerkrieg gibt mit Eurer Verniedlichungspolitik und Euren politisch korrekten Informationsveranstaltungen.

    Gerade im Umkreis von Frau Radwan und dem Rathaus wären mehrere Plätze für diese schicken Container gewesen.
    Messeplatz. Grüne Lunge. Bürgerpark. Hinter den Kruwo-blocks. Im Wald neben dem Sendemast.
    Aber man hat es mal wieder ins alte Dorf neben Rassegeflügelverein, Waldvogel und Kleingartenverein
    gesetzt. Ein Schelm der böses dabei denkt.
    Interressant in diesem Zusammenhang finde ich den offenen Brief von Dr. Dennis Nitsche an den Vorstand des Kleingartenvereines (übrigens unverkennbar auch ein ehemaliger Einwanderer).
    Und was schreibt Herr Nitsche ? Nichts als politisch korrektes Bla Bla.
    Daran muss er sich als zukünftiger Bürgermeister messen lassen !
    In Wörth wird mittlerweile unter der Hand gewettet, wie lange Herr Nitsche in Reichweite des Häckselplatzes und direkt neben dem Hotel Insel wohnen bleibt, welches ja auch gerade zur Unterkunft für unbegleitete Jugendliche aus bunten Kulturkreisen umfunktioniert wird.

    Hier der Brief von Herrn Dr. Nitsche:

    An den Vorsitzenden des Kleingartenvereins Klammengrund, Borivoje Krstanovic

    xxxxxxxxxxxxx 76744 Wörth am Rhein

    17.12.2015

    – Anonymes Schreiben eines Vereinsmitglieds

    Sehr geehrter Herr Krstanovic,

    in einem anonymen Schreiben an mich mit beiliegendem Zeitungsartikel hat ein offenkundiges Mitglied des Kleingartenvereins Klammengrund seine Sorge geäußert, dass die Unterbringung von Flüchtlingen und Asylsuchenden in der geplanten Containeranlage beim Häckselplatz zu einem Anstieg der Kriminalität, insbesondere von Einbruchsdelikten, in der Kleingartenanlage Klammengrund führen könnte. Im beiliegenden Zeitungsartikel war die Situation in der Kleingartenanlage Hagsfelder Allee, die neben dem Landesaufnahmezentrum Baden-Württemberg liegt, thematisiert. Dort war es im Juli und August 2015 zu vermehrten Einbrüchen gekommen.

    Laut Berichterstattung in den Medien (Rheinpfalz, BNN) wurden bei den Einbrüchen vor allem Nahrungsmittel und Getränke gestohlen, Gartenausstattung oder Arbeitsgeräte wurden im Wesentlichen nicht entwendet. Zudem soll auch der Wunsch nach „ungestörtem Schlafen“ außerhalb der stark belegten Sammelunterkunft ein wichtiger Grund für die Einbrüche gewesen sein. Zudem sei die Situation aber seit September 2015 wieder normalisiert, was durch Klarstellung von Verhaltensregeln und auch durch Errichtung eines Zauns erreicht worden sei, laut Zeitungsartikel.

    Für die Situation in Wörth, insbesondere hinsichtlich der geplanten Sammelunterkunft, sehe ich derartige Herausforderungen nicht auf uns zukommen. Bereits bisher fügen sich die zu uns kommenden Menschen ohne größere Schwierigkeiten ein – und ganz klar kann festgestellt werden, dass es keinerlei Anstieg der Kriminalität gegeben hat. Die Unterbringung wird auch nicht als Sammelunterkunft ausgestaltet, sondern in separaten Wohneinheiten, die Privatsphäre erlauben. Zudem wird in der Wohnanlage im Klammengrund nur eine kleinere Zahl von Flüchtlingen untergebracht, da der Stadtrat der Stadt Wörth und auch die Verwaltung – was ich persönlich sehr begrüße – dezentrale Unterbringung gegenüber großen Sammelunterkünften bevorzugt.

    Der beste Weg, die bestehenden Bedenken und Sorgen auszuräumen, ist es aus meiner Sicht, den Kontakt mit den zu uns fliehenden Menschen zu suchen und ihnen bei der Eingewöhnung in der neuen Umgebung zu helfen. Von der Mülltrennung, über die Beachtung von Regeln im Straßenverkehr oder kulturellen Aspekten und vielem anderen gibt es viele Regeln und Verhaltensnormen in Deutschland, die die Flüchtlinge und Asylsuchenden nicht unbedingt kennen – und daher aus Unkenntnis Fehler begehen. Hier helfen nur das Gespräch und die Aufklärung. Ich würde mich sehr freuen, wenn der Kleingartenverein einen Beitrag zur Integration leisten würde und z.B. eine Gartenparzelle für Flüchtlinge zur Verfügung stellen könnte. Denn wer im Garten tätig ist, hat eine sinnvolle Beschäftigung für den Tag, kommt in Kontakt mit anderen Menschen und muss nicht Tag für Tag in einer doch eher tristen Unterkunft verbringen.

    Mir ist es wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Bedenken und Sorgen angesichts der aktuellen Situation nicht alleingelassen werden und ich nehme daher auch das anonyme Schreiben sehr ernst. Daher bitte ich Sie, diesen offenen Brief an die Mitglieder des Kleingartenvereins weiter zu geben oder ihn auszuhängen.

    Für Rücksprachen stehe ich selbstverständlich sehr gerne zur Verfügung.

    Mit besten Grüßen

    Dennis Nitsche

  3. Ben sagt:

    „Die Polizeiinspektionen Wörth und Germersheim berichten, dass die Kriminalitätsrate durch die Flüchtlinge nicht verändert habe.“

    Dass die Einbruchszahlen an der Rheinschiene um 2015 um 20-30% zugelegt und sich die Sexualdelikte durch Ausländer in Rheinland Pfalz im Vergleich zu September-Dezember 2015 in den ersten Quartal 2016 verdreifacht hat, hat natürlich nichts mit der größtenteils ungesteuerten Massenzuwanderung von 1-1,5 Millionen Wirtschaftsflüchtlingen zu tun. Die offenen Grenzen sind ein wahrer Segen.

  4. KlausMichael sagt:

    Für 1 Million Euro hätte man den Bürgern am Rande der Gesellschaft viel Gutes tun können. Nicht umsonst hat Germersheim, Wörth eine Tafel die zum Teil niemanden mehr annehmen können.

    Noch nie habe ich gelesen, dass für die Obdachlosen im Kreis Wohncontainer aufgestellt wurden. Aber vielleicht dürfen sie dann ja dort wohnen wenn die Flüchtlinge wieder in ihr Heimatland zurück gehen wenn der Krieg vorbei ist.

  5. Patrick sagt:

    Ist es normal, dass Flüchtlinge z.B. zehn bis zwölf jährigen Mädchen in Wörth und Umgebung hinterherpfeifen? Wie soll das weitergehen?
    Ist es normal, dass wir unsere Kinder nicht mehr alleine zur Schule laufen lassen können aus Angst, dass sich jemand an ihnen vergreift?
    Ist es normal dass im Raum Wörth mehrere Morde von Flüchtlingen geschehen, die in keiner Statistik auftauchen?
    Ist es normal, dass man sich bei Eintritt der Dunkelheit auch als Erwachsener nicht mehr ohne Pfefferspray oder Ähnliches nach draußen traut?
    Ist es normal, dass man mittlerweile sein Heim komplett abriegeln muss, um sich vor Eindringlingen zu schützen?

    Ich habe Angst um meine Kinder, meine Frau und ja – auch um mich selbst. Das ist der Anfang vom Ende von Deutschland!

    • Peter Müller sagt:

      Hallo Patrick,

      …mehrere Morde ? Plural ? Ich weiss nur von einem.
      Wo ist der zweite und dritte oder meinst Du das in Schaidt ? Da ist niemand gestorben. Wo keiner stirbt ist es auch kein Mord. Schön ist das nicht, aber eben auch kein Mord.
      In welcher Statistik hast Du denn gesucht ?
      Kinder können nicht mehr alleine zur Schule ? Nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr ohne Pfefferspray aus dem Haus ? Also ich lebe seit 35 Jahren in Wörth, aber die „Bronx“ die Du hier beschreibst kenn ich (noch) nicht.
      Und der Vogelfreundeverein soll die Containerkollegen einfach mal zum Hähnchenfest einladen….was die wohl dann über uns denken ? 😉 Verstehst Du …Vogelfreunde….Hähnchen essen ….. Brüller 😉
      Macht Euch mal alle ein bisschen lockerer und auch dieser Kommentar ist nur eine Meinung kein politisches Statement.