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Wörth: „Sport verbindet – Blutspenden rettet Leben“ mit Rekordbeteiligung

Ralf Breitinger nimmt den Pokal für die Handballabteilung von Gunnar Stübinger und Peter Poreba und den Helfern des DRK in Empfang. Foto: v. privat

133 Menschen haben bei einer Blutspendeaktion des DRK Wörth in der Bienwaldhalle Blut gespendet. Ein neuer Rekord für die Aktion. Besonders erfreulich: 20 von ihnen waren zum ersten Mal dabei. 

Unter dem Motto „Sport verbindet – Blutspenden rettet Leben“ hatten sich der DRK-Vorsitzende Gunnar Stübinger und Peter Poreba, Vorsitzender des TV Wörth, etwas Besonderes einfallen lassen: Die Abteilungen des Turnvereins sollten bei einem freundschaftlichen Blutspende-Wettbewerb möglichst viele Teilnehmer mobilisieren.

Die Idee kam an. „Die Resonanz war großartig“, freuten sich die beiden Organisatoren. Schon seit Jahren seien nicht mehr so viele Menschen zu einer Blutspendeaktion gekommen.

Handballer bringen 45 Spender mit

Insgesamt ließen sich 99 Blutspenderinnen und Blutspender einer Abteilung des TV Wörth zuordnen. Weitere 34 Menschen spendeten ohne Vereinszuordnung.

Den Wettbewerb entschied die Handballabteilung mit 45 Spendern für sich. Damit sicherte sie sich den von der Tischtennisabteilung gestifteten Pokal.

Die weiteren Ergebnisse:

  • Handball: 45 Spender
  • Tischtennis: 23 Spender
  • Turnen: 20 Spender
  • Leichtathletik: 11 Spender
  • Basketball: 11 Spender

Den Siegerpokal überreichten Gunnar Stübinger und Peter Poreba an die Handballabteilung.

20 Menschen spendeten zum ersten Mal Blut

Foto: v. privat

Unter den Teilnehmern waren auch 20 Erstspender unterschiedlichen Alters. Dazu gehörte Tischtennis-Abteilungsleiter Martin Ritter, der die Aktion als „tolle Idee“ bezeichnete.

Auch die Wörtherin Ullo Valeska spendete erstmals Blut. Durch die Berichterstattung in der Presse war sie auf die Aktion aufmerksam geworden und unterstützte die Turnabteilung.

Der gerade 18 Jahre alt gewordene Sven Stübinger freute sich ebenfalls über seine erste Blutspende. „Das war problemlos, sehr angenehm“, berichtete er.

Eine besondere Teilnehmerin war die 78-jährige Ursula Radwan. Die langjährige Aktive der Basketballabteilung ließ sich erstmals Blut abnehmen und war damit die älteste Spenderin der Aktion.

Weißwurst und Brezeln nach der Blutspende

Auch für die Verpflegung war gesorgt. Passend zum Oktoberfest gab es nach der Blutspende Weißwurst, Obazda und Brezeln. Erstmals wurde außerdem alkoholfreies Weizenbier angeboten.

Lob für die Veranstaltung kam auch von Dr. Rüdiger Trapp, der aus Bad Kreuznach nach Wörth angereist war. Er zeigte sich beeindruckt von der Zusammenarbeit zwischen dem DRK-Ortsverein und den Sportabteilungen.

Nach dem Rekordergebnis wollen die Organisatoren das Konzept künftig auch mit anderen Vereinen umsetzen.