
Hochwasser bei Wörth.
Archivbild: Pfalz-Express
Wörth – In der Nacht zum 18. Mai ist der Pegel des Heilbachs, der durch das Stadtgebiet von Altwörth fließt, infolge schwerer Unwetter dramatisch angestiegen.
Bereits am Freitagmittag formierte sich ein Krisenstab, um die Einsatzkräfte zu koordinieren. Im Einsatz: Feuerwehr, Technisches Hilfswerk (THW), Rettungsdienste, die Malteser und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).
Um einer möglichen Überflutung entgegenzuwirken, wurde der Heilbach mit Hilfe von Großpumpen in das benachbarte Gewässer Schauffele-See umgeleitet. Als präventive Maßnahme wurde seit 11:30 Uhr ein Wohnheim mit 23 Bewohnern evakuiert.
Der Höchststand des Heilbachs wurde um 9:15 Uhr mit einem Pegel von 163 Zentimertern verzeichnet. Seitdem sinkt der Wasserstand jedoch wieder.
De Bevölkerung sei mehrfach informiert und gewarnt worden, teilte Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche mit. Die Warnungen seien städtischen Homepage, über den Facebook-Kanal der Feuerwehr, über KATWARN und NINA und auch durch Lautsprecheransagen und im persönlichen Kontakt erfolgt.
Nitsche und der Beigeordnete Dr. Thomas Krämer dankten am Samstag per Mitteilung allen beteiligten Einsatzkräften für das hervorragende Engagement. „Die herausfordernde Situation, in der zeitweise die Evakuierung des Wörther Altorts im Raume stand, haben wir gemeinsam mit der gesamten Blaulichtfamilie bravourös gemeistert“, so Nitsche.
Gefällt Ihnen unsere Zeitung?
Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.
⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen [6]