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Wörth: Jugendliche klettern auf Kesselwagen – 15.000 Volt springen über – beide Teenager lebensgefährlich verletzt

Foto: v. privat

Wörth – Zwei 16-jährige Jungen haben am Dienstagabend am Bahnhof Wörth einen Stromschlag erlitten und sind lebensgefährlich verletzt worden.

Nach Angaben der Polizei kletterten sie gegen 23:05 Uhr auf einen abgestellten Kesselwagen auf Gleis 19. Dabei gerieten sie in die Nähe der Oberleitung. Der Strom übersprang durch einen sogenannten Spannungsbogen und schleuderte die Jugendlichen in den Gleisbereich.

Einsatzkräfte der Polizeiinspektionen Wörth, Germersheim und Landau, der Feuerwehr sowie der Bundespolizei waren vor Ort. Zwei Rettungsteams brachten die lebensbedrohlich Verletzten in Spezialkliniken nach Tübingen und Stuttgart. Die Eltern der beiden Jugendlichen wurden informiert.

Gleis 19 blieb bis 1:02 Uhr gesperrt, die benachbarten Gleise 17 und 18 bis 0:45 Uhr. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf laufen weiter.

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor den Gefahren an Bahnanlagen: Oberleitungen stehen unter 15.000 Volt – etwa 65 Mal mehr als eine Steckdose. Schon die bloße Annäherung kann tödlich enden, wenn der Strom als Licht- oder Spannungsbogen überspringt.

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