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Wörth bekommt Bundesförderung von 1,5 Millionen Euro für Stadionsanierung

Symbolbild: red

Die Stadt Wörth erhält für die Sanierung des Stadions im Ortsbezirk Wörth eine Bundesförderung in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro. Die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten (SKS)“, der sogenannten Sportmilliarde.

Nach Angaben der Stadt entfallen damit fast zehn Prozent des in einer ersten Tranche für Rheinland-Pfalz vorgesehenen Fördervolumens auf Wörth.

„Das ist ein Riesen-Erfolg“, sagte Bürgermeister Steffen Weiß (FWG). „Wir freuen uns sehr über die Bundesförderung für unser Stadion. Das ist eine wichtige Investition in den Vereins- und Schulsport und ein spürbarer Beitrag zur Finanzierung des Vorhabens.“

Geplant ist eine umfassende Sanierung der Anlage. Dazu zählen insbesondere die Erneuerung des Naturrasen-Großspielfelds einschließlich Entwässerung und Drainage, die Sanierung der Kunststoffbeläge der Leichtathletikanlagen sowie die Umrüstung der Flutlichtanlage auf energieeffiziente LED-Technik. So soll die Sportstätte wieder dauerhaft funktionsfähig, verkehrssicher und ganzjährig nutzbar gemacht werden.

Das Stadion wird regelmäßig von mehreren Nutzergruppen belegt. Dazu gehören die Fußballvereine FC Bavaria Wörth und FC Inter Wörth mit insgesamt 17 Jugend- und Aktivmannschaften, die Leichtathletikabteilung des TV Wörth sowie der Schulsport der umliegenden Schulen. Auch Bundesjugendspiele und weitere Veranstaltungen finden dort regelmäßig statt.

„Gleichzeitig ist es gut, dass wir – unabhängig davon – auch die Sanierung des Bavaria-Clubhauses auf den Weg gebracht haben. So verbessern wir nicht nur die Spielflächen, sondern auch die Bedingungen in Umkleiden und Sanitärbereichen“, erklärte Bürgermeister Weiß weiter. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Bauen habe sich vor wenigen Tagen für entsprechende Maßnahmen ausgesprochen. Stadion und Sozialräume sollen damit schrittweise und abgestimmt modernisiert werden.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es dennoch: Neben dem Stadion hatte die Stadt im Rahmen des Förderprogramms weitere Projekte mit Sanierungsbedarf angemeldet. Für die Rheinhalle und die Sportanlagen in Schaidt, Maximiliansau und Büchelberg wurden im aktuellen Verfahren jedoch keine Fördermittel bewilligt.

Das Programm sei bundesweit stark überzeichnet gewesen, teilte die Stadt mit, sodass nicht alle eingereichten Vorhaben berücksichtigt werden konnten.

 

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