
Auf dem Foto sind der AWO-Vorsitzende Günther Bähr (mit Sonnenbrille), und die Vorstandsmitglieder Gerd Nagel und Peter Poreba zusammen mit jungen Radfahrern an der neuen Station zu sehen.
Foto: v. privat
Wörth – Eine Panne unterwegs, aber kein Werkzeug dabei? In Wörth gibt es dafür jetzt eine öffentlich zugängliche Fahrrad-Reparaturstation. Der AWO-Ortsverein Wörth hat die Anlage an der Friedrichstraße auf Höhe des Spielplatzes auf eigene Kosten eingerichtet. Rund 2.000 Euro investierte der Verein dafür.
Die Idee hatte der AWO-Vorsitzende und passionierte Radfahrer Günther Bähr. Bei einem Besuch im elsässischen Lauterbourg war ihm eine ähnliche Station aufgefallen. Zurück in Wörth wurde darüber diskutiert und Bähr machte sich an die Umsetzung.
Vorbild aus der Nachbarschaft
Dabei erfuhr er, dass die Verbandsgemeinde Hagenbach für ihren ersten Platz beim Stadtradeln 2024 ebenfalls eine solche Station vom Landkreis erhalten hatte. Über Hagenbach bekam Bähr schließlich die Kontaktdaten des Herstellers in Tschechien.
Anschließend stimmte sich die AWO mit der Stadt über einen geeigneten Standort ab. Die Wahl fiel auf die Friedrichstraße. Weil die Stadt keine freien Kapazitäten für Fundament und Aufbau habe, so Bähr, übernahm der Ortsverein auch diese Arbeiten selbst. In einem Vertrag wurde zudem die künftige Wartung geregelt.
Direkt am Rheinradweg
Der Standort ist nicht zufällig gewählt. An der Friedrichstraße führt der Rheinradweg vorbei, der von Basel über Speyer und Köln bis nach Amsterdam verläuft und auf weiten Teilen der EuroVelo-Route 15 folgt.
Damit steht die Reparaturstation nicht nur Wörther Radfahrern zur Verfügung, sondern auch Radtouristen auf der internationalen Strecke. Eine Tafel mit der vorgesehenen Beschriftung soll noch angebracht werden.
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