Montag, 27. Juni 2022

„Wir sind Weltmeister!“: Sonderausstellung in Hauenstein hat es schon vor einem Jahr gewusst – Ausstellung verlängert

14. Juli 2014 | Kategorie: Sport Regional, Südwestpfalz und Westpfalz

Von links: Gerhard Winter (stellvertretender Museumsleiter Deutsches Schuhmuseum Hauenstein), Asmus Kaufmann (Leiter Pfälzisches Sportmuseum) mit den neu eingetroffenen WM-Trikots.
Foto: Sportbund Pfalz

Hauenstein – Die Ausstellungsmacher des Deutschen Schuhmuseums und Pfälzischen Sportmuseums in Hauenstein hatten recht: Als einziges Museum der Republik setzten sie schon bei der Konzeption der Ausstellung auf den finalen Sieg.

Asmus Kaufmann, Kurator der Ausstellung und Chef des Pfälzischen Sportmuseums, hatte schon vor einem Jahr die Idee zu diesem einzigartigen Titel, der nun Wirklichkeit wurde: „Wir werden Weltmeister!“. Die Ausstellung wird aus gegebenem Anlass bis zum 31. August verlängert und nun natürlich umbenannt.

„Wir hatten feste Zuversicht zu diesem provokativen Titel und sollten Recht behalten“, sagte Museumsleiter und Stiftungsvorsitzender des Deutschen Schuhmuseums, Willy Schächter, nach dem Final-Sieg. „Wir werden Weltmeister“…. Provokativ, selbstbewusst, unumstößlich, so stand der Titel der vielbeachteten Hauensteiner Fußball-WM-Ausstellung wie in Stein gemeißelt.

Der optimistische Ausstellungstitel sollte einerseits den unerschütterlichen Glauben der Fußballfans an die deutsche Mannschaft zum Ausdruck bringen, andererseits sollte er auch eine selbsterfüllende Prophezeiung für das Weltturnier in Brasilien sein.

Und es half. Deutschland wurde zum vierten Mal nach 1954, 1974 und 1990 Fußball-Weltmeister. Auch in den Medien sorgte die bereits von Tausenden Fans besuchte WM-Ausstellung, die konzeptionell die Handschrift des stellvertretenden Museumsleiters Gerhard Winter trägt, für Aufsehen.

Die Firma adidas aus Herzogenaurach, zu der Winter beste Kontakte pflegt, hat die Ausstellung jetzt noch mit den aktuellen WM-Trikots aus Spanien, Japan, Russland und Deutschland unterstützt.

Diese werden nun natürlich integriert, hat man sich doch dazu entschlossen, die Schau bis zum 31. August zu verlängern. (sbp)

 

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