
Quelle: red
Auf vielen Schreibtischen in der Pfalz steht noch immer der klassische Tower. Ein großer Kasten, der Platz frisst, im Sommer warm wird und beim Hochfahren so laut summt, dass man ihn aus dem Nebenzimmer hört.
Wer im Homeoffice arbeitet, am Küchentisch die Steuer macht oder abends Fotos vom letzten Wanderwochenende sortiert, braucht so ein Gerät eigentlich gar nicht mehr. Die meiste Rechenleistung passt inzwischen in ein Gehäuse, das kaum größer ist als ein dickes Buch.
Genau hier kommen die kompakten Rechner ins Spiel. Ein Mini-PC steht entweder dezent neben dem Monitor oder verschwindet komplett dahinter, festgeschraubt an der Rückseite des Bildschirms. Auf dem Tisch bleibt dann nur noch der Bildschirm, die Tastatur und die Maus. Für kleine Wohnungen, geteilte Arbeitsräume oder das Büro im Schlafzimmer ist das ein spürbarer Unterschied.
Fertig eingerichtet, ohne Bastelei
Der größte Vorteil für alle, die keine Lust auf Technik-Frickelei haben: Diese Geräte kommen einsatzbereit aus dem Karton. Bei den aktuellen Modellen von GEEKOM ist zum Beispiel ein Mini PC mit Windows 11 [1] ab Werk eingerichtet. Auspacken, an den Monitor anschließen, einschalten und nach der ersten Anmeldung kann es losgehen. Kein Betriebssystem nachinstallieren, kein Lizenzschlüssel suchen.
Wie viel Leistung dahintersteckt, hängt vom Modell ab. Das Einsteigergerät GEEKOM Air12 setzt auf einen Intel Pentium Gold 7505 und reicht für Office, E-Mail und Surfen. Wer mehr will, greift zum GEEKOM IT12, der je nach Variante einen Intel Core i5-12450H oder einen Core Ultra 5 125U mitbringt. Beide Geräte unterstützen Arbeitsspeicher bis 64 GB DDR5, sodass auch viele offene Browser-Tabs und mehrere Programme gleichzeitig kein Problem werden.
Mehrere Bildschirme an einem kleinen Kasten
Viele unterschätzen, wie viel an so ein kleines Gehäuse passt. Der IT12 bringt sechs USB-Anschlüsse, USB 4.0, zwei HDMI-Ausgänge und einen SD-Kartenleser mit. Damit lassen sich zwei oder mehr Monitore anschließen, ohne dass man eine Zusatzkarte braucht.
Für die Buchhaltung auf dem einen und das Mailprogramm auf dem anderen Bildschirm ist das ideal.
Beim Speicher muss man ebenfalls keine Kompromisse eingehen. Mehrere Modelle setzen auf ein sogenanntes Triple-Storage-Design, bei dem sich eine schnelle NVMe-SSD, eine M.2-SATA-Platte und eine 2,5-Zoll-Festplatte parallel einbauen lassen. Beim GEEKOM A5 sind so bis zu 7 TB möglich. Wer jahrelang Dokumente, Rechnungen und Urlaubsbilder sammelt, kommt damit lange aus.
Strom sparen ohne nachzudenken
Ein Punkt, der bei den steigenden Energiepreisen der letzten Jahre zählt: Mini-PCs ziehen deutlich weniger Strom als ein großer Tower mit separater Grafikkarte. Die verbauten Prozessoren stammen aus der gleichen Familie wie die Chips in Notebooks und sind auf einen sparsamen Betrieb ausgelegt. Wer den Rechner acht Stunden am Tag laufen hat, merkt das am Jahresende auf der Abrechnung.
Dazu kommt die Lautstärke. Ohne große Grafikkarte und mit kompakter Kühlung bleiben die Geräte im Alltag leise. Wer schon einmal in einer Videokonferenz saß, während im Hintergrund ein alter Tower röhrte, weiß das zu schätzen.
Für wen sich der Umstieg lohnt
Der Mini-PC ist nichts für den professionellen Videoschnitt in 8K oder für aufwendige 3D-Renderings. Wer das braucht, fährt mit einem ausgewachsenen Tower weiter besser. Aber für den allergrößten Teil der täglichen Arbeit, also Office-Programme, Webkonferenzen, Online-Banking, Fotoverwaltung und gelegentliche Bildbearbeitung, reicht die Leistung locker aus.
Wer also gerade über einen neuen Rechner nachdenkt und keinen sperrigen Kasten mehr unter dem Schreibtisch haben will, sollte sich die kleinen Modelle genauer ansehen. Sie sparen Platz, sparen Strom und sind in wenigen Minuten startklar. Für viele Haushalte in der Region ist das die passendere Wahl als der nächste große Tower.
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