
Symbolbild: Pfalz-Express
Weisenheim am Sand – Nach dem nächtlichen Brand in einem betreuten Wohnhaus für psychisch erkrankte Menschen in der Fingerhutsgasse steht ein Bewohner im Verdacht, das Feuer selbst gelegt zu haben.
Zum Zeitpunkt des Brands in der Nacht auf Mittwoch (11. Juni 2025) befanden sich fünf Personen in dem Haus, darunter auch der Tatverdächtige.
Wie Staatsanwaltschaft Frankenthal und das Polizeipräsidium Rheinpfalz mitteilen, wurden bei dem Brand zwei Menschen leicht verletzt – einer davon ist der mutmaßliche Brandstifter. Auch drei Feuerwehrleute erlitten während der Löscharbeiten leichte Verletzungen.
Am Mittwoch wurde der Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete das Gericht die einstweilige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Der Mann steht unter dem dringenden Verdacht der schweren Brandstiftung sowie des versuchten Mordes. Hintergrund der Entscheidung ist der Verdacht, dass der Mann aufgrund einer psychischen Erkrankung möglicherweise nicht voll schuldfähig ist. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass im weiteren Verlauf des Verfahrens eine dauerhafte Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik angeordnet werden könnte.
Das betroffene Gebäude ist Teil einer Einrichtung des betreuten Wohnens für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Die Ermittlungen zur Brandursache und zum genauen Tathergang dauern an.
Gefällt Ihnen unsere Zeitung?
Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.
⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen [6]