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Wann sollte man Hecken am besten pflanzen? Das ist der ideale Zeitpunkt

Foto: Pexels [1]

Hecken lassen sich eigentlich das ganze Jahr überpflanzen, aber nicht jeder Zeitpunkt führt zum gleichen Ergebnis. Wenn Sie eine Hecke möchten, die schnell Wurzeln schlägt und später dicht und gesund den Winter übersteht, dann ist der richtige Zeitpunkt genauso wichtig wie der Standort, den Sie wählen.

In diesem Artikel erfahren Sie, wann Sie am besten pflanzen sollten, wie Sie den Boden vorbereiten und worauf Sie bei der Wahl zwischen Topfpflanzen und Pflanzen mit nackten Wurzeln achten müssen.

Der Herbst ist die beste Jahreszeit zum Pflanzen von Hecken

Der Frühherbst gilt als idealer Pflanzzeitpunkt für die meisten Hecken. Der Boden ist dann noch warm vom Sommer, während die Sonne weniger stark scheint und es mehr regnet. So haben die Wurzeln die Möglichkeit, sich gut zu entwickeln, bevor der Winter beginnt.

Bei laubabwerfenden Arten sollten Sie am besten bis zum Spätherbst warten, wenn das Laub abgefallen ist und die Pflanze in der Ruhephase ist. Immergrüne Sträucher pflanzt man hingegen etwas früher, damit sie noch ausreichend Wurzeln schlagen können, bevor die Kälte einsetzt.

Vermeiden Sie auf jeden Fall Frostperioden. Gefrorener Boden lässt sich nur schwer bearbeiten, und die Wurzeln laufen Gefahr, Schaden zu nehmen. Auch bei einem durchnässten, sumpfigen Boden sollten Sie besser warten, bis der Boden wieder etwas getrocknet ist. Sind Sie sich unsicher, wann der richtige Zeitpunkt für Ihre Region ist? Dann schauen Sie sich die Wettervorhersage für die kommenden Wochen an, bevor Sie loslegen.

So wählen Sie die richtigen Heckenpflanzen für Ihren Garten aus

Nicht jeder Strauch eignet sich gleichermaßen für jeden Garten. Bodenbeschaffenheit, Lichteinfall und der gewünschte Effekt – wie zum Beispiel eine dichte Abschirmung oder gerade ein natürliches Erscheinungsbild – bestimmen, welche Art am besten passt. Wer lieber Arten wählt, die von Natur aus in der Region heimisch sind, kann einheimische Heckensträucher bestellen [2] bei einer spezialisierten Gärtnerei.

Einheimische Arten erfordern in der Regel weniger Pflege und bieten Vögeln und Insekten mehr Nahrung und Unterschlupf als nicht heimische Sträucher. Dazu gehören Sträucher wie Weißdorn, Liguster oder Feldahorn, die unserem Klima gut standhalten.

Achten Sie bei der Auswahl auch auf die spätere Höhe und Breite der Pflanze. Eine Hecke, die zu nah an der Grundstücksgrenze steht, wird schnell zum Streitpunkt mit den Nachbarn. Berücksichtigen Sie daher die Ausmaße im ausgewachsenen Zustand, auch wenn eine junge Pflanze derzeit noch klein erscheint.

Boden und Pflanzgrube vorbereiten

Eine gute Vorbereitung des Bodens entscheidet darüber, ob eine Hecke schnell anwächst oder nur mühsam wächst. Entfernen Sie zunächst Unkraut und lose Steine aus dem Pflanzstreifen. Lockern Sie anschließend den Boden bis zu einer Tiefe von mindestens dreißig Zentimetern auf, damit die Wurzeln später leicht eindringen können. Reichern Sie schweren, verdichteten Boden mit Kompost oder Gartenerde an, da dies sowohl die Wasserdurchlässigkeit als auch den Nährwert verbessert.

Graben Sie für jede Pflanze ein Pflanzloch, das groß genug für den Wurzelballen ist. Halten Sie beim Auslegen der Reihe eine straff gespannte Schnur fest, damit die Hecke gerade steht. Setzen Sie die Sträucher in gleichmäßigen Abständen zueinander, meist zwischen 30 und 60 Zentimetern, je nach Art und gewünschter Dichte.

Heckenpflanzen im Topf versus mit nackten Wurzeln

Topfpflanzen mit einem geschlossenen Wurzelballen können fast das ganze Jahr über in den Boden gesetzt werden, solange der Boden nicht gefroren ist. Sie sind etwas teurer, erholen sich aber schneller vom Umpflanzen und sorgen sofort für ein volleres Erscheinungsbild. Pflanzen mit nackten Wurzeln sind günstiger und wachsen oft schneller an, können jedoch nur im Herbst und Winter gepflanzt werden, wenn die Pflanze in der Ruhephase ist.

Kaufen Sie Pflanzen mit nackten Wurzeln? Dann pflanzen Sie diese am besten noch am Tag der Lieferung ein. Müssen Sie noch etwas warten, halten Sie die Wurzeln feucht und schützen Sie sie vor dem Austrocknen, beispielsweise indem Sie sie vorübergehend in einer Mulchschicht einlagern.

Erste Pflege nach dem Pflanzen

Nach dem Pflanzen benötigt eine Hecke vor allem Wasser. Gießen Sie die Sträucher in den ersten Wochen zusätzlich, insbesondere wenn es wenig regnet. Eine Mulchschicht am Fuß der Sträucher hält die Feuchtigkeit zurück und unterdrückt zudem Unkraut. Überprüfen Sie in den ersten Monaten regelmäßig, ob die Sträucher fest im Boden stehen und auch bei starkem Wind aufrecht bleiben.

Mit dem richtigen Pflanzzeitpunkt und ein wenig Pflege im ersten Jahr wächst Ihre Hecke zu einer dichten, gesunden Hecke heran, an der Sie viele Jahre lang Freude haben werden.

 

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