
Polizeiauto im Wald bei Berlin (Archiv)
Foto: via dts Nachrichtenagentur
Berlin – Sicherheitsbehörden haben am Stadtrand von Berlin ein Versteck mit scharfen Waffen entdeckt. Nach Einschätzung der Behörden handele es sich „um ein Depot russischer Agenten für mögliche Anschläge“, berichteten WDR, NDR und SZ am Freitag.
Die Ermittlungen dazu laufen schon seit Monaten, denn der Fund wurde bereits im Spätsommer vergangenen Jahres in einem Waldgebiet an der Landesgrenze zu Brandenburg gemacht. Es handele sich um ein professionell angelegtes Versteck „mit zwei scharfen Schusswaffen“, heißt es in dem Bericht weiter.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) soll demnach Hinweise haben, dass es sich um ein geheimes Depot russischer Geheimdienste handele. Die Waffen seien für Agenten hinterlegt worden, die im Bundesgebiet im Auftrag Moskaus sogenannte „kinetische Operationen“ begehen sollten, sollen in die Ermittlungen „Eingeweihte“ überzeugt sein.
Offiziell wollte das Bundesamt für Verfassungsschutz nicht öffentlich Stellung nehmen. Die russische Botschaft ließ eine Anfrage bislang unbeantwortet. (dts Nachrichtenagentur)
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