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Vogelgrippe im Vogelpark Haßloch ausgebrochen

Symbolfoto: Gary Bending

Haßloch – Vogelpark Haßloch ist wegen eines Ausbruchs der Aviären Influenza, besser bekannt als Vogelgrippe, bis auf Weiteres geschlossen.

Das teilte das Veterinäramt der Kreisverwaltung mit.

Betroffen sind vor allem die Wasservögel des Parks. Nachdem sich das Virus offenbar rasch ausgebreitet hatte, mussten aus Gründen des Seuchenschutzes rund 20 Tiere getötet werden, um den übrigen Bestand zu schützen. Insgesamt leben im Vogelpark etwa 200 Vögel.

Auslöser der Maßnahmen war eine verendete Kanadagans. Eine Untersuchung durch das Institut für Tierseuchendiagnostik in Koblenz ergab einen positiven Befund mit hoher Viruslast. Die endgültige Bestätigung durch das nationale Referenzlabor, das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), steht noch aus.

In den darauffolgenden Tagen starben weitere Tiere: Am Sonntag verendeten eine Kanadagans und zwei Hausgänse, am Montag jeweils eine weitere Kanada- und Hausgans. Angesichts der schnellen Ausbreitung entschied das Veterinäramt, den gesamten Bestand an Wasservögeln vorsorglich zu keulen.

Parallel dazu wurden am Montag Proben beim übrigen Vogelbestand durchgeführt, um eine Ausbreitung auf andere Vogelgruppen auszuschließen. Die Ergebnisse werden bis Ende der Woche erwartet. Das Veterinäramt steht wegen weiterer Maßnahmen in engem Austausch mit dem Landesuntersuchungsamt.

Weitere Informationen zur Vogelgrippe stellt die Kreisverwaltung Bad Dürkheim online zur Verfügung. [1]

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