
Auch im Louvre in Paris gibt es virtuelle Rundgänge.
Foto: Pfalz-Express
Die Digitalisierung der Gesellschaft schreitet zunehmend voran und heute gibt es kaum noch einen Bereich, der nicht davon profitieren kann. Was die meisten nicht wissen: Selbst Kunst lässt sich heute in digitaler Form im Internet erleben.
Es gibt unzählige Online-Galerien und Museen, die dank virtuellem Rundgang ein stressfreies Vergnügen für die ganze Familie bieten können. In diesem Artikel werden einige davon kurz vorgestellt.
Wie genau funktionieren virtuelle Rundgänge?
So gut wie jedes größere Museum verfügt mittlerweile über eine eigene Internetseite. Früher diente diese oft nur dazu, um erstes Interesse zu schaffen und Tickets zu verkaufen. Heute locken viele Museen mit virtuellen Rundgängen, die vor allem während der Covid-Lockdowns die einzige Alternative zu einem tatsächlichen Besuch darstellten.
Es gibt hochauflösende Fotos der wichtigsten Werke sowie 360-Grad-Rundgänge, sodass man selbst digital durch die Räume spazieren kann. Du klickst Dich dabei durch das Angebot, erhältst umfassende Informationen zu jedem Kunstwerk und kannst Dein eigenes Tempo bestimmen. Alles, was Du benötigst, ist ein internetfähiges Gerät, ob Tablet oder Laptop.
Ein wichtiger Aspekt beim Surfen im Internet ist jedoch das Thema Sicherheit. Mit einem VPN lässt sich innerhalb von Sekunden eine sichere Verbindung aufbauen, um beispielsweise öffentliches WLAN risikofrei nutzen zu können. NordVPN hat sich hierbei in vielen Tests als [1]bester VPN-Dienst [1] erwiesen, es gibt aber zahlreiche gute Alternativen.
8 empfehlenswerte Museen mit starker Online-Präsenz
1. Metropolitan Museum of Art (The Met)
Als größtes Museum der USA hat das „Met“ in New York so einiges zu bieten. Es befindet sich in bester Lage, direkt am Rand des Central Parks und lockt jedes Jahr Millionen von Besuchern an. Aber es gibt auch einen starken Online-Auftritt: Die wichtigsten Ausstellungen lassen sich im Internet erkunden – es gibt unzählige Fotos und umfassende Beschreibungen.
Das Met kann jedoch speziell für Familien mit Kindern mit einem weiteren Pluspunkt begeistern, dem MetKids-Programm. Es handelt sich hierbei um eine spielerisch gestaltete Unterseite, die Kinder auf Entdeckungsreise schickt. Es gibt eine handgemalte Karte, die sich digital erkunden lässt und eine Zeitmaschine, die Ausstellungsstücke nach Region und Zeitraum sortiert.
2. National Gallery (London)
Kaum eine andere Stadt hat eine derart lange und bewegende Geschichte hinter sich wie London. Die wertvollsten Kunstschätze finden sich heute in der Nationalgalerie, die ebenfalls mit einer starken Online-Präsenz lockt. Es gibt gleich mehrere verschiedene Rundgänge, so zum Beispiel im „Imaginarium“, das auf interaktive Weise die wichtigsten Stücke vorstellt.
Für Kinder ist hingegen der „Hüter der Gemälde und schelmischer Meisterwerke“ das ideale Programm. Es handelt sich um ein Abenteuer für mobile Geräte, das Kinder dazu anregt, ihre eigenen digitalen Kunstwerke zu schaffen. Da es keine deutsche Übersetzung gibt, lernen die Kleinen nebenbei noch viele neue Begriffe der englischen Sprache.
3. Google Street-Art Projekt
In fast jeder Weltstadt findet man heute faszinierende Street-Art (bzw. Straßenkunst), die ihren Ursprung zumeist in Form von [2]Graffiti hat. Was früher häufig als Vandalismus angesehen wurde, verleiht vielen Städten mittlerweile ihren Charme. Google hat die besten Street-Art-Werke der Welt zusammengetragen und bietet sie heute zum Erkunden online an.
Kinder und Jugendliche sind von Kunst oft gelangweilt, bei bunten und verspielten Graffiti sieht das hingegen anders aus. Die farbenfrohen Werke eignen sich besonders für Jugendliche, die vielleicht sogar die unterschwelligen Nachrichten erkennen können. Denn häufig verstecken Street-Art-Künstler einen Hauch von subtiler Gesellschaftskritik in ihren Werken.
4. Louvre Museum
Mit Disneyland Paris befindet sich bereits ein Highlight für Familien in der französischen Hauptstadt. Doch für Kunstliebhaber gilt das Louvre Museum als absolutes Muss. Es gibt insgesamt mehr als 500.000 Werke von verschiedenen Künstlern zu bestaunen, die einen auf eine kleine Zeitreise mitnehmen – das funktioniert mittlerweile sogar online.
Man kann verschiedene Ausstellungen dank interaktivem 360-Grad-Rundgang erkunden, ohne sich dabei durch Menschenmassen drängen zu müssen. Kinder und Jugendliche werden sich wahrscheinlich für Ritterrüstungen und Spielzeug aus den vergangenen Jahrhunderten interessieren. Erwachsene finden einen virtuellen Besuch aber mindestens genauso spannend.
5. Deutsches Museum
Welches Kind begeistert sich nicht für die Luft- und Raumfahrt sowie neue Technologien? Das Deutsche Museum in München hat 125.000 Ausstellungsstücke in diesem Bereich zu bieten. Es gibt geführte Rundgänge sowie die Möglichkeit, das Museum selbst frei erkunden zu können. Wer sich für Technik begeistern kann, sollte auf jeden Fall einen Rundgang einplanen.
Dabei siehst Du unzählige Flugzeuge, Automobile und imposante Motoren. Einige Ideen und Konzepte gehen mehr als hundert Jahre zurück, es gibt aber auch neuere Modelle aus den 70er- und 80er-Jahren. Weitere Ausstellungsstücke umfassen die Laborausstattung von Marie Curie, Mikroskope und eine beeindruckende historische Apotheke.
6. American Museum of Natural History
Ein weiteres Highlight online bietet das American Museum of Natural History, das die Geschichte des amerikanischen Kontinents perfekt einfängt. Es liegt wie das zuvor genannte Met in New York, widmet sich aber vor allem der Entstehungsgeschichte des Lebens. Menschen, Tiere und sogar Dinosaurier wurden detailgetreu nachgebildet.
Natürlich gibt es ebenfalls eine große Anzahl an authentischen Skeletten, deren Ursprünge Millionen von Jahren in die Vergangenheit zurückreichen. Und kaum etwas ist für Kinder und Jugendliche faszinierender als die Zeit, zu der die Welt von gewaltigen Dinosauriern bevölkert war. Aber auch die Zeit von Neandertalern und Mammuts ist ausgesprochen interessant.
7. British Museum
In Zusammenarbeit mit Google Arts & Culture bietet das British Museum in London virtuelle Rundgänge an, bei denen Du beeindruckende Stücke aus der ganzen Welt entdecken kannst. Zu den Highlights gehören unter anderem der Stein von Rosette, die Parthenon-Skulpturen und ägyptische Mumien, die bis heute sehr gut erhalten sind.
Einen kleinen Knackpunkt gibt es aber trotzdem: Virtuelle Rundgänge mit Google Arts & Culture lassen einen zwar durch alle Räume spazieren gehen, aber es fehlen weitere Informationen und Möglichkeiten zur Interaktion. Das bedeutet, Du musst selbst in die einzelnen Beschreibungen zoomen, was die Inhalte teilweise unlesbar macht.
8. Rosicrucian Egyptian Museum
Kaum ein anderes Land kann auf eine derart lange und bewegende Geschichte wie Ägypten zurückblicken. Die Pyramiden und die Sphinx sind bis heute einzigartige Bauwerke, die Millionen von Menschen anlocken. Wer mehr zur Geschichte dieser Kultur erfahren möchte, begibt sich einfach auf einen virtuellen Rundgang durch das Rosicrucian Egyptian Museum.
Dieses liegt zwar in den USA, bietet aber einen unglaublichen Einblick in das damalige Zentrum der Welt, Ägypten. Detailgetreue Nachbauten von Ruinen und Grabstätten lassen sich online erkunden. Sarkophage, Mumien, Masken und viele interessante Details zum Leben nach dem Tod bieten allen Altersklassen ein unvergessliches Erlebnis.
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