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VG Bad Bergzabern: Moritz Koch wird hauptamtlicher Wehrleiter

Bürgermeisterin Kathrin Flory (1.v.r.) und Erster Beigeordneter Martin Engelhard (1.v.l., VG Bad Bergzabern) begrüßten Moritz Koch (Mitte) gemeinsam mit Jochen Kunz (2.v.l.) und Lukas Schwarz (2.v.r., stv. Wehrleiter) bei der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern.
Foto: VG Bad Bergzabern

Die Verbandsgemeinde Bad Bergzabern hat die Stelle ihres hauptamtlichen Wehrleiters besetzt: Der 32-jährige Moritz Koch hat am Donnerstag, 1. Oktober 2026, seine Tätigkeit bei der Verwaltung aufgenommen. Künftig soll er die Verantwortung für alle 21 Ortsfeuerwehren übernehmen.

Bevor der 32-Jährige die Funktion des hauptamtlichen Wehrleiters tatsächlich übernehmen kann, muss er aber noch weitere Qualifizierungsmaßnahmen absolvieren. Bis wird Koch als feuerwehrtechnischer Bediensteter der Verbandsgemeinde geführt.

Koch stammt aus Dahn und war bislang als Polizeibeamter tätig. Gleichzeitig engagierte er sich schon ehrenamtlich bei der Feuerwehr. Damit bringt er nach Angaben der Verbandsgemeinde sowohl berufliche als auch praktische Erfahrung in der Gefahrenabwehr mit.

Zunächst bleiben Stellvertreter an der Spitze

Die Wehrleitung übernehmen vorerst weiterhin die beiden ehrenamtlichen stellvertretenden Wehrleiter Jochen Kunz und Lukas Schwarz. Der bisherige ehrenamtliche Wehrleiter Dirk Nerding war im März offiziell aus seinem Amt verabschiedet worden.

Nach Abschluss seiner Qualifizierung ist Koch dann für die 21 Ortsfeuerwehren der Verbandsgemeinde verantwortlich. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die Organisation und Weiterentwicklung der Feuerwehrstrukturen, die Zusammenarbeit mit den einzelnen Einheiten und die Sicherstellung der Einsatzbereitschaft.

Auch die weitere Planung des Feuerwehrwesens und die Umsetzung der Vorgaben im Brand- und Katastrophenschutz gehören zu seinem künftigen Aufgabenbereich.

Die Entscheidung für eine hauptamtliche Wehrleitung hatte der Verbandsgemeinderat bereits im Dezember 2025 getroffen. Hintergrund sind der gestiegene Arbeitsaufwand und Veränderungen im Landesbrand- und Katastrophenschutzgesetz. Die neue Stelle wurde deshalb bei der Planung für den Haushalt 2026 berücksichtigt.

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