
Das Feuerwehrgerätehaus vom Kreisel aus gesehen.
Foto: Pfalz-Express/Ahme
Lachen-Speyerdorf. Der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses in Lachen-Speyerdorf zieht sich länger hin als geplant. Ursprünglich sollte das Projekt bereits im Sommer 2025 abgeschlossen sein, doch nun wird der Einzug der Feuerwehrkräfte erst für Juni 2026 erwartet.
Schon beim Spatenstich im Herbst 2023 war von einer zügigen Umsetzung die Rede, aber verschiedene Hindernisse haben den Zeitplan durcheinandergebracht. Unter anderem gab es Komplikationen bei der Beschaffung und Installation der speziellen Schnelllauftore für die Fahrzeughalle, die für den Fortschritt der Innenarbeiten unerlässlich sind.
Nach Verzögerungen in der Vergabe konnten die Tore schließlich geliefert und montiert werden, was nun den Weg für weitere Schritte wie die Einrichtung der Abluftanlagen und Bodenbeläge freimacht.
Zusätzlich hat die Insolvenz eines beauftragten Unternehmens für die Aluminiumfenster zu weiteren Rückschlägen geführt. Obwohl die Fenster größtenteils eingebaut sind, fehlen noch Elemente wie Fensterbänke und Jalousien.
Ein Nachfolgeanbieter hat die restlichen Arbeiten übernommen, was jedoch Auswirkungen auf den Baufortschritt im Umkleide- und Schulungsbereich hatte und die Fassadenarbeiten verzögerte.
Hintergrund
Für die Feuerwehr in Lachen-Speyerdorf bedeutet der Neubau eine lang ersehnte Verbesserung. Der alte Standort in der Bauerndoktor-Gros-Straße ist zu eng, und die Zufahrtswege erschweren den Einsatz.
Der neue Ort am Kreisel nahe dem Jahnplatz stieß zunächst auf Kritik, insbesondere von Umweltschützern wegen notwendiger Baumfällungen. Nach intensiven Diskussionen in Bauausschuss und Ortsbeirat wurde das Projekt jedoch genehmigt.
Das fertige Gebäude umfasst etwa 1000 Quadratmeter Fläche, mit einer Halle für bis zu fünf Einsatzfahrzeuge. Hinzu kommen Bereiche für Werkstatt und Lager, Sanitär- und Umkleideräume, ein Schulungs- und Aufenthaltsraum, Büros, eine Küche sowie ein Übungsturm.
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