
Quelle: AfD-Fraktion Neustadt
Neustadt. Die Verkehrssituation an der Abfahrt Süd der A65 in Neustadt an der Weinstraße, insbesondere für Autofahrer aus Richtung Bad Dürkheim, ist seit geraumer Zeit problematisch.
Dies war Thema eines Gesprächs im Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Speyer, an dem der LBM-Dienststellenleiter Herr Schafft, Herr Boltenhagen von der Stadtverwaltung Neustadt, Martin Rössler (Fraktionsvorsitzender der AfD) sowie Hartmut Weber (AfD-Vertreter im Ausschuss für Bau, Planung und Verkehr) teilnahmen.
Die Abfahrt Süd wird vom LBM regelmäßig mit der schlechtesten Bewertung „F“ eingestuft, was zu erheblichen Rückstaus führen kann. Bereits zuvor hatte die AfD-Fraktion in einem Austausch mit der Stadtverwaltung Neustadt (Dezernat IV) den dringenden Handlungsbedarf thematisiert und die Möglichkeit einer Ampelanlage zur Verbesserung der Verkehrsflusssteuerung eingebracht.
Die Stadtverwaltung zeigte sich offen für diesen Ansatz und führte eine Verkehrszählung in den morgendlichen Spitzenstunden durch. Diese ergab Rückstaus, die jedoch an den gezählten Tagen nicht bis in die Ausfädelspur der A65 reichten. Für den Nachmittag deuten Hinweise aus der Bürgerschaft auf ähnliche Probleme hin; eine weitere Verkehrszählung ist nach Pfingsten geplant.
Beobachtungen von Bürgern und der AfD zeigen, dass Rückstaus in der Vergangenheit mehrfach bis auf die Autobahn reichten, was ein erhebliches Gefahrenpotenzial birgt. Im Gespräch mit dem LBM wurde erörtert, dass in Rheinland-Pfalz häufig Kreisverkehre bevorzugt werden, jedoch auch andere Lösungen wie Ampelanlagen in Betracht gezogen werden können.
Eine zusätzliche Abfahrt in Richtung Speyer wurde ebenfalls diskutiert, würde jedoch den Erwerb landwirtschaftlicher Flächen und längere Planungszeiten erfordern.
Der LBM sieht Handlungsbedarf und plant, das Thema bei der nächsten Besprechung mit der Autobahn GmbH, die für den Streckenabschnitt bis zur B39 zuständig ist, auf die Tagesordnung zu setzen, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Ziel ist eine spürbare Verbesserung der Verkehrssituation für alle Verkehrsteilnehmer.
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