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Verdacht auf Wolfsrisse im Westerwald

Foto: Pfalz-Express

Am Samstag, 9. August 2025, wurden aus der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld (Landkreis Altenkirchen) zwei tote und ein verletztes Schaf gemeldet.

Aufgrund der Spurenlage besteht der Verdacht, dass ein großer Beutegreifer beteiligt war. Fachleute des KLUWO-Teams – dem Koordinationszentrum für Luchs und Wolf der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft Rheinland-Pfalz – begutachteten den Schaden noch am selben Tag vor Ort und entnahmen DNA-Proben, die zur Analyse an das Senckenberg-Institut geschickt wurden.

Ob es sich tatsächlich um einen Wolf handelte, ist derzeit unklar. Die Verbandsgemeinde liegt innerhalb des Präventionsgebiets Westerwald, in dem verstärkt auf mögliche Wolfsaktivitäten geachtet wird.

Bereits am Freitag, 8. August 2025, war in der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell ein toter Wolf gemeldet worden. Bei der örtlichen Untersuchung stellte sich heraus, dass es sich um einen männlichen Wolfswelpen handelte. Auch hier wurden DNA-Proben gesichert und an das Senckenberg-Institut übermittelt. Der Kadaver wurde anschließend zur weiteren Untersuchung an das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin gebracht. Nach ersten Einschätzungen gehörte der Welpe vermutlich zum Hochwald-Rudel.

Die Ergebnisse der DNA-Analysen stehen noch aus. Die zuständigen Stellen wollen informieren, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

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