Umzüge, Umzugsschäden und die Versicherungsfrage

25. Januar 2020 | noch keine Kommentare | Kategorie: Bauen & Sanieren, Dienstleistungen, Ratgeber, Versicherungen

Symbolbild: Pivabay/congerdesign

Wer gerade zügelt oder einen Umzug hinter sich hat, weiß viel zu erzählen.

Es beginnt beim Abbau von Möbeln, dem mühsamen Sichern und Verpacken derselben, dem Schleppen von sperrigem und schwerem Hab und Gut, dann die Fahrt zum neuen Objekt und das Auspacken, wenn man ohnehin schon völlig schlapp ist. Wehe dem, der beim Tragen oder beim Transport etwas beschädigt hat. Denn hier kommt die Haftungsfrage.

Keine Frage – wer das alles im Alleingang macht und ohne zeitlichen Stress im eigenen Auto oder mit einem kleinen Anhänger über 10 Fahrten verteilt seine Habseligkeiten in aller Ruhe ins neue Eigenheim bringt, der hat es gut. Ohne Stress passiert am wenigsten.

Doch dieses Szenario ist nicht sehr wahrscheinlich. Die meisten von uns müssen am Tag X aus der alten Wohnung draußen sein und sollten im Idealfall noch am selben Tag X in der neuen Wohnung nächtigen. Ansonsten bleiben nur Ausweichquartiere. Aber wer will die Zügelei schon unnötig in die Länge ziehen? Also die Zähne zusammenbeißen und mit anpacken. So lautet die Devise in den meisten Fällen.

Wenn beim Tragen einer Umzugsschachtel ein Teller zu Boden fällt und zerschellt, ist das verkraftbar. Man ärgert sich über die Sauerei und darüber, dass das Service nicht mehr vollständig ist, doch der Schaden hält sich in Grenzen.

Wer aber bei verschiedenen Möbeln gläserne Türen oder Glasvitrinen hat, möchte diese unversehrt überstellt haben. Das ist klar. Denn Glastüren sind meist schwer ersetzbar und zweitens teuer. Oder das berühmte Klavier, das niemand freiwillig übersiedeln will. Wie versichert man das? Wenn Sie das Unterfangen mit privaten Helfern machen, sollten Sie Ihre Haushaltsversicherung dazu befragen. Und die Haftpflichtversicherung. Die können Auskunft darüber geben, was in welchem Falle wie versichert wäre.

Alternativ können Sie den ganzen Umzug auch an ein professionelles Umzugsunternehmen auslagern. Das erspart einem nicht nur eine ganze Menge Aufwand und Ärger, es ist unter Umständen auch erstaunlich preiswert. Besprechen Sie, was Sie gerne wann getan hätten. Was alles von wo wohin muss und wie weit Sie sich selbst mit einbringen möchten. Sie bekommen ein Angebot, das alle Arbeiten beinhaltet, die Sie selbst nicht machen wollen oder können. Man vereinbart Leistungen, Zeiten und sonstige Konditionen. Der Rest geschieht wie von selbst.

Sollte trotz aller Vorsicht und Professionalität doch einmal etwas zu Bruch gehen, haftet die Versicherung des Umzugsunternehmens für den Schaden. Sie bekommen ihn zur Gänze ersetzt. Viel einfacher, zielstrebiger und schneller können Sie nicht übersiedeln.

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