Nach Angaben von Augenzeugen war das Ultraleichtflugzeug zwischen dem Flugplatz Speyer und der Insel Flotzgrün in ein Waldgebiet gestürzt. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war zunächst eine starke Rauchentwicklung zusehen, die jedoch kurz darauf wieder abnahm.
Die Lokalisierung der Absturzstelle gestaltete sich wegen des dicht bewaldeten und für größere Fahrzeuge schwer zugänglichen Geländes als herausfordernd. Mithilfe von Augenzeugenhinweisen konnte der mögliche Bereich jedoch eingegrenzt und das Wrack schließlich gefunden werden. Für den Piloten kam jede Hilfe zu spät.
[Nachtragsmeldung: Neue Erkenntnisse nach Flugzeugabsturz bei Speyer: Pilot identifiziert [1]]
Anfangs unklare Lage
Zunächst war unklar, ob sich möglicherweise zwei Personen an Bord befanden. Entsprechend konzentrierten sich die Maßnahmen der Feuerwehr sowohl auf eine Personensuche als auch auf die Brandbekämpfung. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden.
Nachdem der Tower des Flugplatzes Speyer bestätigt hatte, dass sich nur ein Insasse im Flugzeug befand, wurde die Suche entsprechend eingestellt.
Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdiensten
Die Feuerwehr Speyer war mit neun Fahrzeugen und 36 Einsatzkräften rund zwei Stunden im Einsatz. Unterstützt wurden die Maßnahmen durch den Rettungsdienst, der unter anderem zwei Rettungshubschrauber einsetzte. Auch die Bundeswehr war beteiligt und entsandte einen SAR-Hubschrauber, der bei entsprechenden Notlagen standardmäßig alarmiert wird.
Einsatzstelle an Polizei übergeben
Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Diese setzte zusätzlich einen eigenen Hubschrauber zur Lageerkundung ein. Zur Ursache des Absturzes konnten seitens des Brand- und Katastrophenschutzes keine Angaben gemacht werden.
Die Einsatzkräfte sprachen den Angehörigen ihr Mitgefühl aus und wünschten ihnen für die schwere Zeit viel Kraft.