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Trinkwasser in Zweibrücken-Mörsbach: Ungewöhnlicher Geruch – Stadtverwaltung rät dringend vom Verzehr ab

Das Leitungswasser weist einen ungewöhnlichen Geruch auf.
Symbolfoto: Pfalz-Express

Zweibrücken/Mörsbach. Die Stadtverwaltung Zweibrücken hat die Bewohner des Stadtteils Mörsbach vor einer möglichen Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität gewarnt.

Das Leitungswasser weist derzeit einen ungewöhnlichen, auffälligen Geruch auf. Nach ersten Untersuchungen geht die Stadt davon aus, dass der Geruch durch einen Eintrag von Lösungsmitteln in den Hochbehälter Käshofen verursacht wurde.

Dieser Vorfall steht vermutlich im Zusammenhang mit laufenden Streicharbeiten am Gebäude des Hochbehälters.Die Stadtverwaltung steht in intensivem Austausch mit dem Gesundheitsamt, den Feuerwehren der Stadt und der Verbandsgemeinde, den Stadtwerken Zweibrücken sowie den Wasserwerken der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land, um die genaue Ursache zu klären und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Bis die Untersuchungen abgeschlossen sind und Entwarnung gegeben werden kann, gilt eine klare Empfehlung: Die Bevölkerung von Mörsbach wird dringend gebeten, das Trinkwasser aus den Hausleitungen vorerst nicht zu nutzen – weder zum Trinken noch zum Kochen oder zur Zubereitung von Speisen und Getränken.

Weitere Informationen und alle aktuellen Entwicklungen werden laufend auf der offiziellen Website der Stadt Zweibrücken veröffentlicht: https://www.zweibruecken.de/de/leben-in-zweibruecken/aktuelles/2026/wichtige-information-zum-trinkwasser-in-zweibruecken-moersbach/ [1]

Zusätzlich erfolgen Updates über den offiziellen Facebook-Kanal der Stadtverwaltung: https://www.facebook.com/StadtverwaltungZweibruecken [2]

Die Stadtverwaltung appelliert ausdrücklich an alle Bürger, sich ausschließlich an diese beiden offiziellen Kanäle zu halten und keine Informationen aus anderen Quellen als verbindlich anzusehen.

Nur so sei sichergestellt, dass die Bevölkerung stets die aktuellsten und abgestimmten Hinweise erhält. Die Verantwortlichen bitten um Verständnis für die vorübergehende Einschränkung und versichern, die Bevölkerung umgehend zu informieren, sobald neue Erkenntnisse vorliegen oder die Nutzung des Trinkwassers wieder uneingeschränkt möglich ist.

Trinkwasser in Mörsbach – Gesundheitsamt geht nicht von einer gesundheitlichen Gefährdung aus

Update 15. Januar, 10 Uhr

Nach Rücksprache mit den Wasserwerken der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land wurde mitgeteilt, dass kein Lösungsmittel direkt ins Trinkwasser gelangt ist.

Die durch die Malerarbeiten entstandenen Dämpfe, sind aktuell durch das Trinkwasser wahrnehmbar.

Das Gesundheitsamt geht nicht von einer gesundheitlichen Gefährdung aus!

Weiter gilt: Das Wasser bitte vorsorglich nicht trinken oder zur Lebensmittelzubereitung verwenden!  

Update 16:40 Uhr

Die Stadtverwaltung Zweibrücken und die Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land informieren die Bürger über den aktuellen Stand der Situation rund um das Trinkwasser in Mörsbach und der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land.

Wie bereits mitgeteilt, wurde das Trinkwasser in Mörsbach aufgrund eines Vorfalls im Hochbehälter Käshofen beeinträchtigt, was zu einem ungewöhnlichen Geruch geführt hat. Nach ersten Untersuchungen ist die Ursache auf einen Lösungsmitteleintritt durch Streicharbeiten zurückzuführen. Die zuständigen Stellen arbeiten intensiv daran, die Situation zu klären und notwendige Maßnahmen umzusetzen.

Lageprognose und Vorsichtsmaßnahmen:

Die Stadtverwaltung und die Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land bereiten sich darauf vor, dass die Situation bis Ende der kommenden Woche andauern könnte. In der Zwischenzeit bleiben alle Mörsbacherinnen und Mörsbacher sowie die Bürger der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land informiert und werden weiterhin versorgt.

Wichtige Hinweise:

Das Trinkwasser kann weiterhin zur Körperhygiene (z.B. Duschen, Waschen, Zähneputzen) genutzt werden.
Auch wer in den vergangenen Morgenstunden Wasser aus dem Hahn getrunken hat, braucht sich keine Sorgen zu machen – es besteht keine gesundheitliche Gefahr, auch nicht bei größeren Mengen.

Bürgertelefon:

Für alle Fragen und weiterführende Informationen haben die Stadtverwaltung und die Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land ein Bürgertelefon eingerichtet. Ab sofort können sich die Bürgerinnen und Bürger unter folgenden Nummern melden:

06332 8062161
06332 8062162

Zusätzlich ist das Bürgertelefon der Stadt Zweibrücken unter der Nummer 06332 871666 aktiv und auf die Verbandsgemeinde umgeleitet.

Trinkwasserversorgung:

Die Feuerwehrhäuser in der Verbandsgemeinde stellen bis 22:00 Uhr Trinkwasser zur Verfügung. Diese Aktion läuft bis Ende der kommenden Woche und richtet sich besonders an Personen, die sich nicht mobil sind und keine Möglichkeit haben, sich eigenständig Trinkwasser in Flaschen zu besorgen.

Folgende Feuerwehrhäuser sind bis 22:00 Uhr geöffnet:

Feuerwehrhaus Großbundenbach
Schulstr. 13, 66501 Großbundenbach
Feuerwehrhaus Käshofen
Hauptstr. 24, 66894 Käshofen
Feuerwehrhaus Kleinbundenbach
Schulstr. 7, 66501 Kleinbundenbach
Feuerwehrhaus Mörsbach
Steinackerstr. 2, 66482 Zweibrücken
Feuerwehrhaus Rosenkopf
Hauptstr. 26, 66894 Rosenkopf
Feuerwehrhaus Wiesbach
Hauptstr. 14, 66894 Wiesbach

Weitere Informationen:

Alle Entwicklungen und weitere Details zur Situation werden kontinuierlich auf der Webseite der Stadtverwaltung Zweibrücken und der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land sowie auf den offiziellen Facebook-Kanälen veröffentlicht. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich ausschließlich auf diese offiziellen Informationskanäle zu verlassen.

Für Fragen steht das Bürgertelefon zur Verfügung. 

Update: 19 Uhr

Die Feuerwehrhäuser, die im vorigen Update genannt wurden, sind heute (15.01.) noch 22 Uhr für die Ausgabe von Trinkwasser in Flaschen geöffnet.

Ab morgen (16.01.) werden die Feuerwehrhäuser wieder ab 8 Uhr geöffnet sein.

Vor allem für Großabnehmer von Brauchwasser aus den betroffenen Ortschaften der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land und aus Mörsbach, z.B. landwirtschaftliche Betriebe, ist eine Entnahmestelle in Bechhofen, Lambsborner Straße 31, eingerichtet. Auch hier sind die Öffnungszeiten von 8 Uhr bis 22 Uhr. 

Update 14:10 Uhr

In Bezug auf die anhaltende Trinkwassersituation im Stadtgebiet von Zweibrücken und den betroffenen Ortschaften der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land gibt es neue Entwicklungen und Anpassungen. Die Stadtverwaltung informiert über den aktuellen Stand und die weiteren Maßnahmen:

Reinigung und Befüllung der Kammer des Hochbehälters in Käshofen:

Die Kammer des Hochbehälters in Käshofen wurde abgelassen, gründlich gereinigt und desinfiziert. Aktuell wird diese Kammer wieder mit Wasser befüllt. Nachdem die Befüllung abgeschlossen ist, wird eine erste Probe entnommen. Das Ergebnis der Probe wird am Sonntag, 18. Januar, erwartet. Bei positivem Ergebnis, also biologisch keimfrei, geht die erste Kammer wieder ans Netz und liefert ab diesem Zeitpunkt Trinkwasser. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass das Wasser weiterhin mit dem durch Lösungsmittel-Aerosole kontaminierten Wasser, das sich in den Leitungen befindet, durchmischt ist, was möglicherweise weiterhin wahrnehmbare Gerüche zur Folge hat. Es wird erwartet, dass diese Gerüche deutlich abgemildert werden.

Reinigung und Desinfektion der zweiten Kammer:

Sobald die erste Kammer wieder ans Netz geht, wird auch die zweite Kammer des Hochbehälters ab Sonntag, 18. Januar, entleert, gereinigt und desinfiziert. Parallel dazu beginnen die Spülmaßnahmen, um die Wasserqualität weiter zu sichern. Der gesamte Zeitplan für diese Maßnahmen bleibt unverändert, und die Arbeiten sollen bis Ende der kommenden Woche abgeschlossen sein.

Angepasste Bereitschaftszeiten der Feuerwehrhäuser:

Um den betroffenen Bürgern weiterhin Unterstützung bei der Trinkwasserversorgung zu gewährleisten, werden die Bereitschaftszeiten in den Feuerwehrhäusern angepasst. Heute, 16. Januar, sind die Feuerwehrhäuser in den betroffenen Ortschaften bis 22:00 Uhr besetzt. Gleiches gilt für die Entnahmestelle für Großabnehmer in Bechhofen. Ab morgen, Samstag, den 17. Januar, sind die Feuerwehrhäuser täglich von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet.
Die Feuerwehrhäuser sind:

Feuerwehrhaus Großbundenbach
Feuerwehrhaus Käshofen
Feuerwehrhaus Kleinbundenbach
Feuerwehrhaus Mörsbach
Feuerwehrhaus Rosenkopf
Feuerwehrhaus Wiesbach

Es wird darauf hingewiesen, dass vor Ort kein Wasser in Kanister oder Flaschen abgefüllt werden kann. Die Ausgabe von Trinkwasser/ Sprudel ist lediglich in Flaschen möglich.

Angepasste Öffnungszeiten des Bürgertelefons:

Das Bürgertelefon, das Bürgern bei Fragen zur aktuellen Trinkwasserversorgung zur Verfügung steht, hat ebenfalls angepasste Öffnungszeiten.

Update 16. Januar

Am 16. Januar ist das Bürgertelefon bis 14:00 Uhr erreichbar.
Am Samstag, 17. Januar, und Sonntag, 18. Januar, ist das Bürgertelefon jeweils von 8:00 bis 10:00 Uhr erreichbar.
Ab Montag, 19. Januar, gelten die regulären Öffnungszeiten der Verbandsgemeindeverwaltung, also von 8:00 bis 16:00 Uhr.

Das Bürgertelefon wird weiter von der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land koordiniert und ist unter den folgenden Telefonnummern erreichbar:

06332 8062161
06332 8062162

Zusätzlich ist auch weiter das Bürgertelefon der Stadt Zweibrücken unter der Nummer 06332 871666 aktiv und auf die Verbandsgemeinde umgeleitet.

Die Stadtverwaltung Zweibrücken, sowie die Verbandsgemeindeverwaltung Zweibrücken-Land und der Landkreis Südwestpfalz bitten die betroffenen Bürger um Verständnis und Geduld und wird weiterhin über alle Entwicklungen informieren.

Innenminister Ebling besucht verunreinigten Hochbehälter Käshofen in Zweibrücken-Mörsbach

Am Donnerstagvormittag kam es zu einer Verunreinigung des Trinkwassers in Zweibrücken-Mörsbach und der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land, die auf Dämpfe von Lösungsmitteln durch Streicharbeiten im Gebäude des Hochbehälters Käshofen zurückzuführen sind.

Gemeinsam mit dem Oberbürgermeister von Zweibrücken, Marold Wosnitza, und Verbandsgemeindebürgermeister Björn Bernhard, wird sich Innenminister Ebling am 17. Januar ein Bild von der Lage vor Ort machen.  

Update 19. Januar, 8:45 Uhr

Die Analysenergebnisse der gereinigten ersten Kammer des Hochbehälters wurden gestern bestätigt und sind einwandfrei.

Die zweite Kammer wurde daher bereits seit gestern zur Vorbereitung der Reinigungsarbeiten entleert. Das inzwischen geruchsfreie Wasser wird bereits für eine erste Netzspülung in Richtung Großbundenbach, Kleinbundenbach und Wiesbach genutzt.

Ab 17:00 Uhr erfolgte die Inbetriebnahme der frisch gereinigten und desinfizierten ersten Kammer. Die Reinigungsarbeiten an der zweiten Kammer sowie am Turm finden heute, Montag, den 19.01.2025, statt.

Auch heute sind die Feuerwehrgerätehäuser wieder von 17:00 bis 19:00 Uhr zur Trinkwasserabgabe geöffnet.

Das Bürgertelefon der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land ist zu den Geschäftszeiten von 8:00 bis 16:00 Uhr unter den Rufnummern
06332 8062161 und 06332 8062162 erreichbar.

Das Bürgertelefon der Stadt Zweibrücken unter 06332 871666 ist weiterhin auf diese Nummern umgeleitet.

Weiterhin gilt:

Das Wasser sollte ausschließlich zur Körperhygiene verwendet werden und nicht zum Trinken oder zur Zubereitung von Lebensmitteln.

Update 20. Januar, 12 Uhr

Vorab: Wichtiger Hinweis zur Geruchsveränderung des Wassers

Es sind keine flüssigen Bestandteile der Beschichtung in das Trinkwasser gelangt. Die Beschichtung selbst hatte zu keiner Zeit direkten Kontakt mit dem Wasser.

Die festgestellten Geruchsveränderungen sind darauf zurückzuführen, dass Dämpfe einzelner Inhaltsstoffe während der Arbeiten in den Hochbehälter gelangt sind. Diese Dämpfe konnten sich im Wasser lösen und dadurch vorübergehend zu einer wahrnehmbaren Geruchsbeeinträchtigung führen.

Eine gesundheitliche Gefährdung ging und geht vom Wasser nicht aus.
Die Geruchsveränderung war und ist kein Hinweis auf eine akute Gesundheitsgefahr.

Vorsorgemaßnahme

Unabhängig davon gilt weiterhin eine vorsorgliche Empfehlung:

Das Wasser kann für die Körperhygiene (z. B. Duschen, Waschen) verwendet werden.
Das Wasser soll vorerst nicht als Trinkwasser und nicht zur Zubereitung von Lebensmitteln genutzt werden.

Diese Maßnahme dient ausschließlich der Vorsorge und bleibt bestehen, bis alle Untersuchungen abgeschlossen sind und eine uneingeschränkte Nutzung wieder freigegeben werden kann.

Informationen zu den verwendeten Beschichtungsmaterialien im Hochbehälter Käshofen

Im Zusammenhang mit den Anstricharbeiten im Hochbehälter Käshofen gibt es Fragen zu den eingesetzten Materialien. Uns ist es wichtig, transparent zu informieren und die Eigenschaften der verwendeten Produkte verständlich zu erklären.

Welche Art von Beschichtung wurde verwendet?

Bei der Beschichtung handelt es sich um eine 2-Komponenten-Beschichtung auf Polyurethan-Basis. Solche Produkte werden üblicherweise dort eingesetzt, wo Oberflächen besonders stark beansprucht werden – zum Beispiel auf Fahrwegen oder im industriellen Bereich. Sie sind sehr widerstandsfähig, langlebig und schützen Oberflächen zuverlässig.

Vereinfacht gesagt besteht die Farbe aus:

Bindemitteln (Polymeren), die für Festigkeit und Haltbarkeit sorgen
Lösemitteln, damit die Farbe verarbeitet werden kann
Farbpigmenten, die unter anderem für die weiße Farbe verantwortlich sind

Welche Stoffe sind enthalten?

Einzelne Bestandteile der Beschichtung enthalten sogenannte gefährliche Inhaltsstoffe, unter anderem:

Ethylbenzol und Xylol in Komponente A
weitere organische Kohlenwasserstoffe in Komponente B

Diese Stoffe sind typisch für industrielle Beschichtungen. Eine vollständige und detaillierte Auflistung aller Inhaltsstoffe ist in den Sicherheitsdatenblättern der Produkte enthalten.

Welche Eigenschaften und Risiken haben diese Stoffe?

Allen genannten Stoffen ist gemeinsam, dass sie:

  • entzündlich sind
  • Haut und Augen reizen können
  • bei hoher oder längerer Belastung gesundheitsschädlich sein können
  • schädlich für Wasserorganismen sind

Außerdem können sich Dämpfe dieser Stoffe in tiefer liegenden oder schlecht belüfteten Bereichen ansammeln. Aus diesem Grund ist ein sorgfältiger und fachgerechter Umgang besonders wichtig.

Wichtig ist jedoch auch:
Bei sachgemäßer Anwendung sind diese Produkte nicht akut giftig und stellen keine unmittelbare Gefahr für Mensch oder Umwelt dar.
Sie sind allerdings deutlich stärker als handelsübliche Farben aus dem Baumarkt und daher ausschließlich für den professionellen Einsatz vorgesehen.

Welche Untersuchungen werden am Wasser durchgeführt?

Ein Fachlabor untersucht entnommene Wasserproben gezielt auf mögliche Rückstände. Dabei werden folgende Stoffgruppen analysiert:

Kohlenwasserstoff H53 (prioritär)
Liefert eine Übersicht über verschiedene organische Kohlenwasserstoffe
BTEX (prioritär)
Eine Gruppe leicht flüchtiger Lösemittel: Benzol, Toluol, Ethylbenzol und Xylole
C9 / Naphta (falls noch Material vorhanden ist)
Aromatische Kohlenwasserstoffe
PAK (falls noch Material vorhanden ist)
Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, eine größere Stoffgruppe
Titandioxid (falls noch Material vorhanden ist)
Ein weißes Farbpigment, das auch in vielen Alltagsprodukten vorkommt

Diese Untersuchungen dienen dazu, mögliche Einträge zuverlässig zu erkennen oder auszuschließen.

Zusammenfassung:

Die eingesetzte Beschichtung ist ein hochwertiges, industrielles Produkt, das stärker ist als übliche Wandfarben, aber bei fachgerechter Anwendung keine akute Gefahr darstellt. Durch gezielte Laboruntersuchungen wird überprüft, ob relevante Stoffe ins Wasser gelangt sind. Transparenz und Vorsorge stehen dabei im Vordergrund. 

Update 21. Januar, 16 Uhr

Das Ergebnis der Beprobung der zweiten (linken) Kammer des Hochbehälters in Käshofen liegt vor. Auch hier sind die Testergebnisse einwandfrei und somit wurde die Freigabe für die linke Kammer ebenfalls erteilt. Im Anschluss an das positive Ergebnis wurden die rechte und die linke Kammer des Hochbehälters wieder miteinander verbunden.

Die Verbandsgemeindewerke Zweibrücken-Land erwarten die Testergebnisse für den Turm bis morgen. Nach Freigabe des Hochbehälters werden die Spülungen der durch den Turm versorgen Ortschaften (Käshofen und Rosenkopf) durchgeführt.

Seit heute Morgen laufen die Spülungen der Hauptleitung in Richtung Großbundenbach nach den erarbeiteten Spülplänen. Auch die Leitungsspülungen in Zweibrücken-Mörsbach werden weiter durchgeführt. Die Spülungen werden mit doppeltem Rohrvolumen durchgeführt. Heißt, dass doppelt so viel Wasser für die Spülungen verwendet wird, wie das gesamte Fassungsvermögen der Rohrleitungen.

Man liegt nachwievor im Zeitplan und rechnet mit einer Freigabe des Leitungssystems am Freitag, sowohl für die betroffenen Orte der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land, als auch für Zweibrücken-Mörsbach.

Im Anschluss an die Freigabe des Trinkwassersystems werden die Bürger darüber informiert, dass ihr Hausleitungssystem gespült werden muss. Genauere Informationen über Zeitrahmen und Vorgehensweise, werden mit der entsprechenden Freigabe erteilt.

 

 

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