Ob Gemüsebeet, Blumenoase, oder doch einfach nur der Rasen und die Terrasse. Die Gestaltung des Gartens ist immer wieder aufs Neue eine manchmal recht große Herausforderung für alle Hobbygärtner.
Denn schon allein das Einrichten eines Kräuterbeets kann mitunter schon eine recht große Aufgabe werden und aber auch das Pflanzen und vor allem auch das Pflegen der Beete und des Areals erfordert mehr, als nur die Ärmel hochzukrempeln.
Besonders aber bei der Gestaltung von Blumenbeeten sollte man sich viel Muße und Zeit nehmen. Denn wenn man schon auf ein buntes Blumenmeer im Garten setzen möchte und sich am Duft der Blüten und ihrer Schönheit immer wieder Tag für Tag erfreuen möchte, ist cleveres und auch strukturiertes Vorgehen angesagt.
Die Einzäunung clever nutzen
In Idealfall plant man das Blumenbeet oder die mehreren Beete am Rand, also am Zaun entlang. Nicht nur, dass an dieser Stelle meist eine vor Wind geschützte Nische ist. Auch der Zaun an sich kann mitunter sehr einfach als Rankhilfe für viele verschiedene Kletterpflanzen dienen. So kann die Clematis beispielsweise ihre Rankarme schnell um den Zaun wickeln und sich gut befestigt nach und nach nach oben hangeln und ihre wunderbaren Blüten öffnen.
Hier hat sich der moderne Stabmattenzaun [3] als idealer Partner herauskristallisiert. Er bietet zum Einen Halt zum Ranken, ist witterungsbeständig und standfest und man kann zudem auch Wind- oder Sichtschutzmatten durch das Stabkonstrukt des Zauns fädeln. So kann man dann mit Leichtigkeit gleich mehrere Fliegen auf einen Schlag erledigen.
Blühende Vielfalt
Wichtig bei der Gestaltung des Blumenbeetes ist nicht nur der Ort an dem es eingerichtet werden soll. Denn Sonnen tanken wollen alle Blumen und davon nicht zu wenig, damit sie ihre herrlichen Blütenkelche öffnen können, ihren Duft versprühen und auch Nutzinsekten als wichtige Nahrungsquelle dienen können. Aber es gibt auch schattige Plätze im Garten, die sich dennoch durchaus auch für das Einbringen und gestalten eines Blumenbeetes eignen. Denn einige
Blumen mögen ein schattiges Plätzchen [4] und können ihre Blütenpracht besonders im Schatten und Halbschatten präsentieren. Bei der Wahl der Blumen sollte man sich einfach über ihre Eigenschaften und bevorzugten Lagen informieren. Dann ist es wichtig, dass man auf eine Vielfalt der unterschiedlichsten Blumen setzt, die aber vor allem auch zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr blühen. Denn es gibt beispielsweise etliche Blumensorten, die schon im Frühjahr, sobald die ersten warmen Tage locken, ihre Blüten empor schießen lassen und sich in Richtung Sonne gedreht öffnen.
Darüber hinaus gibt es viele Frühblüher, die dann bis in den Frühsommer hinein blühen. Dann, wenn sie so langsam abblühen, entfalten die Sommerblumen ihre ganze Schönheit und Pracht und blühen bis in den Herbst hinein. Und im Herbst gibt es noch etliche Blumen, wie die Herbstaster beispielsweise, oder auch der Lavendel sogar, die gerne den Spätherbst zum Blühen nutzen.
Hat man nun das Blumengemisch mit Sorgfalt ausgesucht und sich nach der jeweiligen Blütezeit gerichtet, kann man tatsächlich auf ein Blumenbeet setzen, welches schlichtweg bis zum Winter hin blüht und durch seine bunte Vielfalt glänzt.
Einrahmungen und Co. von Blumenbeeten
Ein Blumenbeet sollte klar vom Rasen beispielsweise getrennt sein. Kantensteine eigenen sich hier besonders gut, denn schon beim Mähen des Rasens können Grassamen ins Beet fliegen, die dann das Gras ungewollt und unerwünscht im Beet sprießen lassen. Auch Flechten und Unkraut oder Moose haben keine Chance überzugreifen, wenn das jeweilige Blumenbeet klar und sicher getrennt vom Rest des Gartens und eben auch von der Rasenfläche vor allem ist.
Man kann die Beete auch mit verschiedenen Dekorelementen verschönern. So sind Steine und kleine Felsen immer schön anzusehen und bilden eine kleine, natürliche Trennung einzelner Pflanzen, wie Bodendecker beispielsweise, die sich schnell verbreiten und ausbreiten. Aber auch die Optik des Beetes wird durch diese Natursteinelemente allein aufgelockert.
Auch ein kleiner Brunnen oder Wasserlauf durchs Beet ist eine schöne Sache. Hier können sich Vögel am Wasser laben und trinken, wie aber auch baden. Insekten können dort ihre Durst stillen und die Blumen werden auf diese Weise leicht feucht gehalten. So erspart man das Gießwasser zum Teil und der kleine Bach oder das Rinnsal und das glucksen des fließenden Wassers wirken sehr beruhigend auf uns Menschen.
Der beste Ort fürs Blumenbeet
Am besten man legt das Beet dort an, wo man sich viel im Garten aufhält. Beispielsweise an der Terrasse. So kann man Tag für Tag vom herrlichen Anblick des bunten Beets, wie auch vom Duft der Blüten profitieren. Aber eben auch am Rand des Zauns und in den Ecken des Gartens finden sich viele schöne Plätze fürs Blumenbeet.
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