
Foto: Vlad Hilitanu [1] / Unsplash [2]
Wer heute ein Unternehmen führt, muss andere Anforderungen erfüllen als vor 30 Jahren. Nicht nur, dass sich Hierarchien immer mehr auflösen, auch die Art und Weise, wie und was gearbeitet wird, ist völlig neu.
Früher kamen neue Mitarbeiter ins Team, wurden vor Ort eingearbeitet und ordneten sich in der Firmenhierarchie ein. Heute findet „Onboarding“ stellenweise online statt, bis ein neues Teammitglied alle Kollegen kennt, vergehen oft Monate.
Remote-Work und Homeoffice fördern diese Trendbewegung. Für die Attraktivität als Arbeitgeber ist es wichtig, dass flexible Arbeitsmodelle angeboten werden. Junge berufstätige Menschen sind für eine 40-Stunden-Woche im Büro nur noch selten zu haben. Attraktiver ist ein Teambuilding mit Rücksicht auf den Einzelnen, personalisierten Lernformaten und einer professionellen Feedbackkultur. Gerade ältere Arbeitgeber, die noch auf die „alte Schule“ setzen, müssen hier vieles ändern, um dabei zu bleiben.
Neues Recruiting und Onboarding sind nicht die einzigen Themen, auf die sich Unternehmen vorbereiten müssen. Es passiert mehr und wer nicht aktiv agiert, bleibt zurück.
Cyber-Sicherheit wird für große und kleine Unternehmen immer wichtiger
Allein im Jahr 2024 wurden mehr als 130.000 Hackerangriffe auf deutsche Unternehmen verzeichnet. Die Opfer waren nicht nur Großkonzerne, sondern insbesondere KMUs, die eine weniger starke IT hinter sich haben und viele Sicherheitslücken noch nicht geschlossen haben.
Probleme beginnen oft schon bei der Arglosigkeit vieler Geschäftsführer, die sich für zu irrelevant halten, um Angriff eines Hackers zu werden. Da werden Passwörter noch immer in Excel-Tabellen festgehalten, anstatt einen geschützte Passwortverwaltung für Unternehmen [3] zu nutzen. Mitarbeiter bekommen automatisch vollen Zugriff aufs System, ohne bestimmte Bereiche zu schützen, und oft wird nach dem Firmenausstieg vergessen, die Rechte wieder zu entziehen.
Wenn dann noch regelmäßige Updates der Systeme fehlen, ist der Hackerangriff nur noch eine Frage der Zeit. KMUs müssen heute mehr denn je verstehen, dass sie auf der Opferliste ganz oben stehen. Dahinter stecken oft sogar automatisierte Angriffe [4], die nichts mit der Persönlichkeit des Geschäftsführers zu tun haben. In Cyber-Security zu investieren ist für jede Form von Unternehmen nicht nur sinnvoll, sondern unverzichtbar.
IT- und KI-Schulungen werden immer wichtiger
Das moderne Unternehmen beschäftigt sich mit Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und steht an der Schwelle zum Umbruch in die KI-Landschaft. Viele Mitarbeiter sind auf diese Wendungen nicht ausreichend vorbereitet und von Ängsten geplant. Was, wenn das Unternehmen digitalisiert und automatisiert ist? Was, wenn das Team den Anschluss verpasst?
Wer seinen Mitarbeitern den Umstieg in die digitale Welt erleichtern möchte, setzt als Unternehmer von Anfang an auf Schulungen, Weiterbildungen [5] und Fortbildungen. Mit KI zu arbeiten ist oft sogar für die Führungsebene eine große Herausforderung. Auch hier können gezielte Weiterbildungsmaßnahmen und die Zusammenarbeit mit Softwareexperten hilfreich sein. Die Angst vor den Kosten darf nicht lähmen, denn wenn Effizienz und Produktivität durch KI zunehmend gesteigert werden, bleibt zurück, wer nicht am Ball bleibt.
Schulungen sind aber auch in anderen Bereichen wichtig, zum Beispiel wenn es um Cybersicherheit geht. Viele Fehler sind menschgemacht und könnten verhindert werden, wenn mehr Aufklärung erfolgt. Der Return of Invest ist hoch, weil sich die Kosten für Schulungen am Ende durch mehr Sicherheit und effizientere Mitarbeiter amortisieren.
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