London – Die mit fünf Millionen US-Dollar dotierte Auszeichnung der afrikanischen Mo-Ibrahim-Stiftung für gutes Regieren wird in diesem Jahr nicht vergeben.
„Nach sorgfältiger Beratung hat sich die Jury entschieden, den Preis in diesem Jahr nicht zu verleihen“, teilte die Stiftung am Montag mit. Das Vergabekomitee habe keinen Kandidaten gefunden, der den Kriterien genüge. Damit wurde er zum vierten Mal in fünf Jahren nicht vergeben.
Der Mo-Ibrahim-Preis soll ehemalige afrikanische Staats- und Regierungschefs auszeichnen, die demokratisch gewählt wurden, den Lebensstandard erhöht hätten und freiwillig wieder aus dem Amt geschieden seien. Der Mo-Ibrahim-Preis ist einer der am höchsten dotierten Auszeichnungen der Welt. (dts Nachrichtenagentur)
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