
Symbolfoto: Engin Akyurt/ Unsplash
Rheinland-Pfalz – Der Blick auf die Preistafel an der Tankstelle sorgt derzeit bei vielen Autofahrern für einen Schock: Die Spritpreise ziehen auch in Rheinland-Pfalz deutlich an.
Auslöser ist der Krieg im Iran [1] und seine Auswirkungen auf den globalen Ölmarkt.
Bundesweit hat Diesel inzwischen erstmals wieder die Zwei-Euro-Marke überschritten. In der morgendlichen Preisspitze lag der durchschnittliche Literpreis laut ADAC bei 2,054 Euro. Auch Benzin nähert sich der psychologisch wichtigen Marke: An einzelnen Tankstellen wurden für Super E5 bereits bis zu 2,08 Euro pro Liter verlangt.
Damit erreichen die Preise ein Niveau, das Autofahrer seit vielen Jahren nicht gesehen haben.
Schneller Preissprung binnen weniger Tage
Noch vor wenigen Tagen lagen die Preise deutlich niedriger. Für Super E10 wurden im bundesweiten Durchschnitt etwa 1,89 Euro bezahlt. Diesel legte sogar noch stärker zu.
Der Grund: Die geopolitische Lage verunsichert die Energiemärkte. Besonders entscheidend ist die Straße von Hormus, eine Meerenge im Persischen Golf. Über sie läuft ein großer Teil des weltweiten Öltransports. Jede Störung dort treibt den Ölpreis sofort nach oben.
Experten warnen vor weiteren Anstiegen
Sollte sich der Konflikt im Nahen Osten weiter zuspitzen oder der Öltransport dauerhaft gestört werden, könnten die Preise weiter steigen und neue Höchstmarken knacken.
Wie sich die Situation weiter entwickelt, ist noch nicht abzusehen.
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