
Beginn der Hasenstraße in Speyer.
Screenshot Google Streeview
Speyer – Am Samstagmittag, 6. September 2025, brach in einem Mehrfamilienhaus in der Hasenstraße in Speyer ein Feuer aus.
Einsatzkräfte der Feuerwehr und auch der Polizei konnten den Brand zügig löschen und mehrere Personen, die um Hilfe riefen [1], aus dem Gebäude retten. Verletzt wurde dabei niemand – mit Ausnahme eines 40-jährigen Bewohners, der leichte Verletzungen erlitt.
Die Staatsanwaltschaft Frankenthal und die Kriminalpolizei Ludwigshafen nahmen unmittelbar nach dem Einsatz die Ermittlungen auf. Im Verlauf der Untersuchungen geriet der verletzte Bewohner unter Tatverdacht. Er wurde vorläufig festgenommen und zunächst in ein Krankenhaus gebracht, wo er medizinisch versorgt wurde.
Am Sonntag, dem 7. September, erfolgte die Vorführung vor dem Haftrichter. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde ein Unterbringungsbefehl wegen des dringenden Verdachts der schweren Brandstiftung erlassen. Der Mann wurde anschließend in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.
Die Entscheidung für eine Unterbringung statt Untersuchungshaft basiert auf der Einschätzung, dass der Tatverdächtige möglicherweise aufgrund einer psychischen Erkrankung nicht voll schuldfähig ist. Zudem gehen die Ermittler von einer potenziellen Gefährdung für die Allgemeinheit aus.
Die Ermittlungen zu den genauen Tatumständen sowie zur Höhe des entstandenen Schadens dauern weiterhin an.
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