
Foto: Pfalz-Express
Landau. Die SPD-Stadtratsfraktion setzt sich für mehr Transparenz und Fortschritt im Bereich der Elektromobilität ein. In einem Antrag, der am 10. Dezember 2024 im Stadtrat aufgerufen wird, fordert die Fraktion eine umfassende Berichterstattung über den aktuellen Stand und die zukünftigen Planungen zur Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in der Stadt.
„Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur ist essenziell, um die Klimaziele zu erreichen und den Wandel hin zu mehr Elektromobilität zu unterstützen“, betont Jennifer Braun, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion. Gemeinsam mit Ratsmitglied Klaus Eisold stellte sie den Antrag, der die Verwaltung auffordert, einen umfassenden Überblick über die öffentliche Ladeinfrastruktur und die städtischen Ausbaupläne zu erstellen. Dazu gehören die aktuellen sowie geplanten Ladesäulen-Kapazitäten, der Zeitrahmen für den Ausbau, Maßnahmen zur besseren Erreichbarkeit, Förderung und Bewerbung privater Ladeinfrastruktur.
Besonderes Augenmerk legt die SPD-Fraktion auf die Gebührenregelungen und die Zusammenarbeit mit gewerblichen Betreibern. So wird unter anderem gefordert, Standgebühren für die Nachtzeit zu reduzieren, um Anreize für die Nutzung von Elektrofahrzeugen zu schaffen.
„Es geht nicht nur um Infrastruktur, sondern auch darum, die Menschen über bestehende Angebote zu informieren und zu beraten“, ergänzt Klaus Eisold, der den Antrag initiiert hat. Ziel sei es, durch eine koordinierte Planung und transparente Kommunikation die Elektromobilität in Landau konsequent voranzubringen.
Der Antrag unterstreicht die Notwendigkeit, regelmäßig über den Fortschritt zu berichten, um Transparenz zu schaffen und die Öffentlichkeit in den Prozess einzubeziehen. „Die Mobilitätswende gelingt nur, wenn wir alle mitnehmen.
Wir müssen den Menschen den Wechsel so einfach wie möglich machen und da können auch wir auf kommunaler Ebene etwas tun. Für weniger Emissionen, weniger Lärm und mehr Klima- und Umweltschutz“, so Braun und Eisold abschließend.
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