Dienstag, 30. November 2021

SPD-Generalsekretärin Katarina Barley in Maximiliansau: „Rheinland-Pfalz hat in Pflege Vorbildcharakter“

4. Februar 2016 | Kategorie: Kreis Germersheim, Politik regional
V.li.: Dr. Dennis Nitsche,  Katarina Barley, B arbara Schleicher-Rothmund  und SPD-Bundestagsabgeordneter Thomas Hitschler.

V.li.: Dr. Dennis Nitsche, Katarina Barley, Barbara Schleicher-Rothmund und SPD-Bundestagsabgeordneter Thomas Hitschler.

Maximiliansau – Die Vizepräsidentin des Landtags von Rheinland-Pfalz, Barbara Schleicher-Rothmund, und der SPD-Bewerber zur Bürgermeisterwahl in der Stadt Wörth, Dr. Dennis Nitsche, hatten am 3. Februar in der AWO Maximiliansau zu einem Frühstücksgespräch eingeladen.

Zum Thema „Selbstbestimmt im Heimatort leben – Unterstützung und Angebote für Senioren“ berichtete die neue Generalsekretärin der SPD, Katarina Barley, aus der Bundespolitik.

Barley sagte, dass das Land Rheinland-Pfalz in der Pflege Vorbildcharakter habe und andere Bundesländer beispielsweise die Pflegestützpunkte nach rheinland-pfälzischem Vorbild übernommen hätten.

Wichtig sei für die Zukunft, das Qualitätsniveau zu sichern, aber auch den in der Pflege beschäftigten Menschen mehr Anerkennung zu zeigen – und angemessene Gehälter zu bezahlen.

Barbara Schleicher-Rothmund berichtete, dass im Durchschnitt Menschen nur zwölf Jahre in Pflegeberufen arbeiten würden – aus Gründen psychischer und körperlicher Belastung.

„Wir müssen dafür sorgen, dass sich da etwas ändert. Es darf nicht sein, dass sich die Leute kaputt arbeiten und dann irgendwann aufgeben. Deshalb werden wir für die Frauen und Männer in Pflegeberufen eine Entlastung bewirken und beispielsweise den Pflegeschlüssel verbessern, auch indem wir Pflegeträger stärker für die Qualität der Arbeit bezahlen“, sagte Schleicher-Rothmund.

Für die Stadt Wörth hob Dennis Nitsche hervor, dass noch große Anstrengungen erforderlich seien, um das selbstbestimmte Leben im Heimatort zu unterstützen.

Dazu zählen für Nitsche entsprechende Wohn- und Betreuungsangebote, die Einführung der Gemeindeschwester, aber auch die Erhaltung von Einkaufsmöglichkeiten sowie die Verbesserung der Möglichkeiten zur Teilnahme am sozialen Leben für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.

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