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SPD-Fraktion beantragt Sanierung der Rheinhalle trotz angespannter Haushaltslage

Ratssaal der Stadt Wörth.
Foto: Pfalz-Express

Die SPD-Stadtratsfraktion Wörth hat einen Antrag zur Sanierung des Dachs und der Fassade der Rheinhalle gestellt. Trotz der angespannten Haushaltssituation der Stadt soll die laut SPD dringend notwendige Maßnahme weiterhin geplant und umgesetzt werden.

Die Dach- und Fassadensanierung war demnach bereits im ursprünglichen Haushalt für die Jahre 2025 und 2026 geplant.

Wie der SPD-Fraktionsvorsitzende Mario Daum in seinem Antrag an den Wörther Bürgermeister Steffen Weiß (FWG) ausführt, würde eine Unterlassung der Sanierung zu schwerwiegenden Folgen führen. „Das Eintreten von weiterem Regenwasser verursacht weitere erhebliche Schäden an der Gebäudehülle und am Boden”, erklärte Daum. Im schlimmsten Fall drohe die Einstellung des Schulbetriebs, insbesondere des Sportunterrichts und des Trainings- und Spielbetriebs.

Der Antrag soll im Rahmen der Beratung und Beschlussfassung über den ersten Nachtragshaushalt 2025/2026 im Stadtrat behandelt werden.

Historischer Fehlbetrag im Haushalt bereits im Februar 2025 bekannt

Die Stadt Wörth befindet sich in einer prekären Haushaltssituation. Der im Mai 2025 in Kraft getretene Haushalt weist bereits einen Jahresfehlbetrag von 60,3 Millionen Euro auf, eine historische Dimension. Mitte September hatte Bürgermeister Weiß eine haushaltswirtschaftliche Sperre [1] erlassen, nachdem sich die Haushaltslage noch weiter verschlechtert hatte.

Die SPD-Fraktion argumentiert, dass die Sanierung der Rheinhalle trotz der angespannten Finanzlage unaufschiebbar sei, da die entstehenden Folgeschäden durch Verzögerung unkalkulierbare Mehrkosten verursachen würden: „Seit fünf Jahren tritt Regenwasser ein, der Boden ist wölbt sich, die Wände sind feucht – irgendwann wird gesperrt. Dies wollen wir vermeiden.“

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