
Symbolbild: Pfalz-Express/Licht
Ein blitzblank aufgeräumter Schreibtisch sieht im Büro nicht nur professionell aus. Er kann Ihnen auch die Arbeit erleichtern, da weder Platzmangel noch Chaos die Konzentration beeinträchtigen.
In der Realität ist Unordnung auf der Schreibtischplatte jedoch keine Seltenheit. Hier wird die Kaffeetasse abgestellt, dort liegen die Akten für das nächste Projekt – und ehe Sie sich versehen, verschwindet Ihr Arbeitsplatz unter einem ganzen Berg an Dingen, die dort eigentlich nichts zu suchen haben.
Möchten Sie diesem Tohuwabohu Einhalt gebieten? Dann schauen Sie sich die folgenden Tipps für Ihren zukünftigen Picobello-Schreibtisch an.
1. Was Sie nicht brauchen, liegt nicht auf dem Schreibtisch
Vielleicht haben Sie auch diesen einen Kollegen, der auf seinem Schreibtisch ständig nach etwas sucht, es im Chaos aber nicht findet. Der von seinen Schreibtischnachbarn regelmäßig schiefe Blicke und vom Chef sogar den ein oder anderen Rüffel kassiert. Vielleicht sind sogar Sie selbst in dieser Position, die Sie nun ändern möchten.
Um der Unordnung schnell wieder Herr zu werden, gibt es einen ganz einfachen Trick: Lassen Sie alles von Ihrer Schreibtischoberfläche verschwinden, was Sie gerade nicht gebrauchen können.
Das bedeutet nicht nur, dass alte Notizzettel in den Papierkorb und bereits bearbeitete Dokumente in die Aktenordner kommen.
Auch für Geräte wie Laptop und Smartphone sollten Sie einen Aufbewahrungsplatz finden, solange Sie sie nicht aktiv nutzen. Eine gute Idee ist etwa ein Laptopschrank [1], in dem Ihr Notebook nicht nur sicher verstaut ist, sondern sogar laden kann.
Auch Kleidungsstücke wie Mützen, Schals oder Handschuhe landen in der kalten Jahreszeit gern auf dem Schreibtisch und nehmen unnötig Platz weg. Vermeiden Sie das, indem Sie die Accessoires entweder in Ihre Tasche oder in ein leeres Schreibtischfach legen. Auch ein Spind von Anbietern wie Die Lockerfabriek [2] ist eine nützliche Lösung, um persönliche Habseligkeiten während der Arbeit ordentlich unterzubringen.
2. Nutzen Sie den Platz unter Ihrem Schreibtisch
Manchmal sind es gar nicht lose Zettel oder unbrauchbare Dinge, die die Unordnung auf dem Schreibtisch verursachen. Auch eine Ansammlung vieler Büro- und Schreibutensilien kann schnell chaotisch aussehen. Insbesondere auf einer kleinen Schreibtischplatte.
Wer mehr Organisation und Ordnung auf dem Schreibtisch anstrebt, sollte bewusst den Platz darunter nutzen. Verstauen Sie Stifte, Büroklammern und Co. etwa in einem Fach unterhalb der Schreibtischplatte.
Alternativ stellen Sie sich einen Mini-Büroschrank unter den Schreibtisch. In diesem finden vor allem die Büroutensilien Platz, die Sie nicht regelmäßig zur Hand nehmen.
3. Verwenden Sie auf dem Schreibtisch Briefkörbe
Vor allem durch einen unübersichtlichen Papierwust kann der eigene Schreibtisch schnell an eine Ablage erinnern. An der einen Ecke stapeln sich die ungeöffneten Briefe, an der anderen die bereits bearbeiteten Dokumente und an der dritten die Nachrichten des Chefs.
Natürlich ist es ein No-Go im Büro [3], den Papierkram komplett in den Mülleimer zu befördern. Um ihn jedoch zu ordnen, können Sie sich mehrere Briefkörbe auf die Schreibtischplatte stellen. In diese lassen sich Dokumente aller Art einsortieren, sodass Sie sie stets griffbereit haben.
Zusätzlich können Sie einen leeren Ablagekorb aufstellen, sofern Ihr Schreibtisch genügend Platz bietet. In diesen können die Kollegen vom Brief bis zum Post-it alle Papiere legen, die für Sie bestimmt sind.
4. Passen Sie die Schreibtischeinrichtung Ihrem Arbeitsablauf an
Apropos Briefkörbe: Diese sollten Sie so auf Ihrem Schreibtisch platzieren, dass sie Ihren natürlichen Arbeitsablauf unterstützen.
So arbeiten Rechtshänder meist von links nach rechts. Sinnvoll ist es daher, Ablage und Briefkörbe mit zu bearbeitenden Papieren auf der linken Schreibtischseite zu positionieren. Dagegen sollte der Korb mit der Ausgangspost – sofern Sie diesen an Ihrem Arbeitsplatz benötigen – auf der rechten Seite stehen.
5. Platzieren Sie die meistgenutzten Utensilien neben Ihrer dominanten Hand
Zwar sieht ein Schreibtisch mit einer komplett leeren Oberfläche besonders ordentlich aus. Für den Arbeitsalltag ist er jedoch nicht besonders praktisch. Sie können daher einen Großteil Ihrer Stifte und Schreibutensilien in den Fächern verstauen. Zumindest einen Stift und ein Notizbuch sollten jedoch immer griffbereit liegen.
Dabei ergibt es Sinn, diese Utensilien in der Nähe Ihrer dominanten Hand zu platzieren. Als Rechtshänder nutzen Sie dafür also die rechte Schreibtischseite.
Dort befinden sich am besten auch die Dinge, nach denen Sie im Laufe des Arbeitstages unbewusst greifen. Etwa die Lesebrille, das Wasserglas [4] oder die Kaffeetasse.
6. Halten Sie das Zentrum Ihres Schreibtischs stets frei
Ihr Schreibtisch kann an den Ecken noch so aufgeräumt aussehen. Liegt etwas in der Mitte der Schreibtischplatte, entsteht dennoch ein unordentlicher Eindruck.
Bemühen Sie sich daher, das Zentrum Ihres Arbeitsplatzes – also den Bereich vor der Tastatur Ihres PCs – freizuhalten.
Eine freie Schreibtischmitte schmeichelt dabei nicht nur dem Auge. Sie kann Ihnen auch den Arbeitsalltag erleichtern. Schließlich haben Sie hier ausreichend Platz, um Dokumente zu bearbeiten, Ihre Post zu öffnen oder sich Notizen zu machen.
Denken Sie jedoch daran, Papiere und Co. sofort wieder an den richtigen Platz zu räumen, sobald Sie sie nicht mehr benötigen. Das mag zunächst lästig erscheinen, verhilft Ihnen jedoch zu einem stets ordentlichen Arbeitsbereich.
7. Verzichten Sie auf zu viel Deko auf dem Schreibtisch
Natürlich ist es schön, während der Arbeit das Foto der Familie zu betrachten oder sich an einer blühenden Zimmerpflanze zu erfreuen. Eine solche Dekoration nimmt auf Ihrem Schreibtisch jedoch unnötig Raum ein. Insbesondere auf kleinen Schreibtischplatten kann es dadurch zum Platzmangel kommen.
Daher gilt bei der individuellen Gestaltung Ihres Arbeitsplatzes: Weniger ist mehr. Beschränken Sie sich etwa auf ein einziges Foto Ihrer Lieben, das Sie unter der transparenten Schreibtischmappe aufbewahren.
Sitzen Sie direkt am Fenster, können Sie alternativ das Fensterbrett als Erweiterung Ihres Schreibtischs nutzen. Übertreiben Sie es jedoch nicht damit. Schließlich möchten Sie sicherlich nicht erst Ihre Dekoration langwierig abbauen müssen, bevor Sie das Fenster öffnen können.
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