
Symbolbild (KI): Pfalz-Express
Nach dem Champions-League-Sieg von Paris Saint-Germain gegen den FC Arsenal ist es in Paris und mehreren anderen französischen Städten zu schweren Ausschreitungen gekommen.
Tausende Fans feierten den Titelgewinn auf den Champs-Élysées, doch die Stimmung kippte teilweise in Gewalt um. Vermummte Gruppen lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei, errichteten Barrikaden und zündeten Fahrzeuge an. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein.
Nach Angaben des französischen Innenministeriums wurden landesweit 416 Menschen festgenommen, davon 283 im Großraum Paris. Zudem wurden mehrere Polizisten verletzt. Trotz eines Großaufgebots von rund 22.000 Einsatzkräften in ganz Frankreich konnten die Unruhen nicht verhindert werden.
Bereits im vergangenen Jahr war es nach dem ersten Champions-League-Triumph von PSG zu massiven Ausschreitungen gekommen. Damals wurden 559 Menschen festgenommen, fast 200 Personen verletzt und zwei Menschen kamen ums Leben. Die Behörden hatten deshalb schon vor dem diesjährigen Finale vor neuen Krawallen gewarnt und die Sicherheitsmaßnahmen deutlich verschärft.
Damit wird der sportliche Erfolg von PSG erneut von Bildern brennender Autos, Straßenschlachten und Polizeieinsätzen überschattet. Die Vorfälle sorgen in Frankreich inzwischen für eine Debatte über Sicherheit bei Großveranstaltungen und den Umgang mit gewaltbereiten Fangruppen.
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