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Schädlinge in der Küche: So bleiben Vorräte geschützt

Symbolfoto: Steven Ungermann/ Unsplash

Gerade im Sommer haben sie Hochsaison: Vorratsschädlinge wie Motten und Käfer. Sie nisten sich bevorzugt in trockenen Lebensmitteln wie Mehl, Reis oder Nüssen ein und sorgen jedes Jahr für verdorbene Vorräte. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz erklärt, wie sich ein Befall vermeiden und bekämpfen lässt.

Schädlinge kommen oft mit dem Einkauf nach Hause

Viele Vorratsschädlinge gelangen bereits unbemerkt mit gekauften Lebensmitteln in den Haushalt. Besonders betroffen sind Mehl, Reis, Nudeln, Nüsse, Gewürze oder Schokolade. Warme Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit in der Küche bieten ideale Bedingungen für ihre Vermehrung.

Ein Befall macht sich häufig durch kleine Gespinste in Verpackungen, Larven, Käfer oder krümelige Rückstände bemerkbar. Zu den häufigsten Vorratsschädlingen zählen Brot-, Korn- und Reismehlkäfer sowie Dörrobst- und Mehlmotten.

So lässt sich ein Befall vermeiden

Trockene Lebensmittel sollten möglichst in gut verschließbaren Behältern mit Gummidichtung aufbewahrt werden. Neu gekaufte Vorräte sollten vor dem Einräumen kontrolliert werden. Außerdem empfiehlt die Verbraucherzentrale, Lebensmittel kühl und trocken zu lagern, den Vorratsschrank regelmäßig zu überprüfen und beim Kochen ausreichend zu lüften. Fliegengitter an Fenstern können zusätzlich verhindern, dass Schädlinge von außen in die Wohnung gelangen.

Was bei einem Befall hilft

Sind Vorräte bereits befallen, sollten die betroffenen Lebensmittel konsequent entsorgt werden. Zuvor empfiehlt die Verbraucherzentrale, sie einzufrieren, damit sich die Insekten aus dem Müll nicht weiter ausbreiten können.

Anschließend sollte der Vorratsschrank gründlich mit Allzweck- oder Essigreiniger gereinigt werden. Gegen Motten können zudem Pheromonfallen mit speziellen Lockstoffen eingesetzt werden. Mehr Informationen gibt es hier [1]. 

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